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	<title>Nievelstein - Marketing- und Kommunikationsberatung &#187; Positionierung</title>
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	<description>Marketing- und Kommunikationsberatung für Apotheken und Gastronomie</description>
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		<title>5 einfache Tipps für den Erfolg Ihres Restaurants</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 12:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie können 5 Tipps ein Restaurant zum Erfolg führen? Indem sie vereinfacht darstellen, was gutes Marketing ausmacht. Lesen Sie die folgenden konkreten Hinweise und Sie werden einen guten Schritt Richtung Erfolg machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 5px; margin-top: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fmarketing-fuer-gastronomie%2Fstrategisches-gastro-marketing%2F5-einfache-tipps-fuer-den-erfolg-ihres-restaurants%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fmarketing-fuer-gastronomie%2Fstrategisches-gastro-marketing%2F5-einfache-tipps-fuer-den-erfolg-ihres-restaurants%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>In einem <a title="Gastro-Marketing kann jeder! Oder doch nicht?!" href="http://www.der-nievelstein.de/marketing-fuer-gastronomie/gastro-marketing-kann-jeder-oder-doch-nicht/" target="_self">anderen Artikel</a>, habe ich erklärt, dass das TV gerne den Eindruck vermittelt, es wäre das einfachste der Welt ein Restaurant zum Erfolg zu führen. Dass dem natürlich nicht so ist, weiß jeder, der schon einmal probiert hat, selbst ein Restaurant zu führen. Besonders die betriebswirtschaftlichen Hintergründe sind nicht immer ganz einfach. Dennoch möchte ich Ihnen hier die 5 wichtigsten Aspekte näher bringen, die für den Erfolg Ihres Restaurants kritisch sind.<span id="more-507"></span></p>
<h5>1. Grenzen Sie sich ab</h5>
<p>Herr Rach geht zu Beginn seiner Sendung fast immer durch den Ort um sich die Konkurrenz anzuschauen. Sicherlich ist das sehr banal dargestellt, doch die Konkurrenzanalyse ist sehr wichtig um das eigene Restaurant von den anderen abzugrenzen. Denn, sollte Ihr Angebot ähnlich dem der anderen am Ort sein, entscheidet letztendlich nur die Lage, oder aber der Preis. Und glauben Sie mir, der Billigste möchten Sie nicht sein. Also schauen Sie, was es noch nicht gibt und bieten Sie es an. Aber Obacht, eine Calzone mit Nutella möchte vermutlich niemand essen. Also nicht in abstruse Ideen verfallen. Besser eine solide Abgrenzung mit bekannten Gerichten. Anders sein als alle anderen um jeden Preis geht auch schnell nach hinten los. Sollten Sie Probleme bei der so genannten Positionierung Ihres Restaurants haben, lassen Sie sich von einem Profi helfen.</p>
<h5>2. Seien Sie authentisch</h5>
<p>Sie können Ihr Restaurant nicht &#8220;Der Italiener&#8221; nennen, und dann Currywurst und Pommes verkaufen. Die Kunden nehmen eine Erwartungshaltung ein, die durch Ihren Namen und Ihr Erscheinungsbild geprägt ist. Sollte diese Erwartungen nun nicht erfüllt werden, dabei sage ich nicht einmal, dass Sie schlechter sind, wird der Kunde unzufrieden Ihr Restaurant verlassen. Wenn ich Lust auf spanisches Essen habe, möchte ich keine französische Ente essen. Einen etwas ausführlicheren Artikel finden Sie <a title="Erfolgsfaktor Authentizität" href="http://www.der-nievelstein.de/marketing-fuer-gastronomie/praktisches-gastro-marketing/erfolgsfaktor-authentizitaet/" target="_self">hier!</a></p>
<h5>3. Kochen Sie frisch</h5>
<p>Keiner mag wirklich Dosenfraß. Auch wenn das preislich und vor allem lagertechnisch einiges vereinfachen würde, so wird dieser Sparbumerang sehr bald zurückkommen. Fast jeder schmeckt den Unterschied zwischen frischen Champignons und Konservengemüse. Frische Zutaten aus der Region helfen zudem ein gewissen Lokalkolorit zu leben. Ihre Kunden werden Ihre frische, regionale Küchen schätzen. Keiner braucht wirklich Pangasius-Filet, wenn der gute alte Kabeljau viel näher liegt.</p>
<h5>4. Zeigen Sie sich</h5>
<p>In meinem <a title="Abgesang auf mein Lieblingsrestaurant - Was lief falsch?" href="http://www.der-nievelstein.de/allgemeines/gastronomie-allgemein/abgesang-auf-mein-lieblingsrestaurant-was-lief-falsch/" target="_self">Trauerartikel</a> über mein Lieblingsrestaurant, habe ich bereits geschrieben, dass fehlende Kommunikation auch das beste Restaurant in den Ruin treibt. Wer ein Restaurant aufmacht und dann darauf wartet, dass die Gäste von ganz alleine zu Ihnen kommen, wird einen langen grauen Bart und einen leeren Geldbeutel bekommen. Mundpropaganda ist etwas ganz hervorragendes und vor allem auch viel effektiver als klassische Werbung. Doch irgendeiner muss damit mal anfangen. Doch wie soll dieser eine zu Ihnen finden, wenn niemand Ihr Lokal kennt? Also, Anzeigen, Flyer, PR, alles was recht ist. Hauptsache die Leute lesen Ihren Namen und Ihr Angebot. Auch Mittagstisch-Aktionen zu besonders günstigen Preisen und vielleicht sogar mit Lieferservice helfen das neue Lokal bekannt zu machen. Dann können sie besonders gut mit Ihren Kochkünsten punkten.</p>
<h5>5. Kennen Sie Ihre Kunden</h5>
<p>Stammgäste sind etwas wunderbares. Man kann mit Ihnen rechnen. Je mehr Stammgäste man hat, desto sicherer ist die Kalkulation. Machen Sie auch Ihren Gelegenheitsgästen, Stammgäste. Trainieren Sie Ihr Personal darauf, sich die Vorlieben der Gäste einzuprägen. Bestellt ein Paar jedes mal 2 Weißwein, so kann der Service beim nächsten mal, einen ganz besonderen Weißwein empfehlen. Verwöhnen Sie ihre Gäste auch mal mit einem <a title="Definition Amuse gueule bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amuse-Gueule" target="_blank">Amuse gueule</a>. Das heißt nicht, dass Sie Ihren Gästen permanent Geschenke machen. Stattdessen gilt es, den Kunden etwas besonderes zu bieten, so dass Sie gerne wiederkommen. Je besser Sie dabei Ihre Kunden kennen, desto besser können Sie Ihnen genau die Empfehlungen aussprechen, die sie hören möchten.</p>
<p>Sie sehen also, die Dinge die Herr Rach in seiner Fernsehsendung zeigt, sind im Grunde genommen alle richtig. Nur müssen diese ernsthaft durchgeführt werden. Professionelle Hilfe garantiert dabei, dass Sie die richtigen Informationen für Ihre Entscheidungen erhalten und dass Ihre Anstrengungen in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Gerne stehe ich für Sie bereit. Vereinbaren Sie mit mir ein unverbindliches Gespräch. Lassen Sie uns schauen, ob und wie ich Ihnen helfen kann.</p>
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		<title>Warum manche Kunden wertvoller sind als andere</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 21:07:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In diesem Artikel möchte ich Ihnen kurz erläutern, wie Sie Ihre Kunden dazu nutzen können, um Mundpropaganda zu beschleunigen. Das Stichwort ist Multiplikator. Diese Menschen dienen dazu, Ihre Leistungen an viele neue potenzielle Kunden zu vermitteln, ohne dass Sie dafür bezahlen müssen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 5px; margin-top: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fmarketing-fuer-apotheken%2Fpraktisches-apo-marketing%2Fwarum-manche-kunden-wertvoller-sind-als-andere%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fmarketing-fuer-apotheken%2Fpraktisches-apo-marketing%2Fwarum-manche-kunden-wertvoller-sind-als-andere%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Man sollte eigentlich besser nicht öffentlich darüber reden. Doch intern werden in den meisten Firmen die Kunden bewertet. So bin ich sicher, dass der Großhandel auch Sie, liebe Apotheker, in irgendeine Bewertungsskala sortiert hat. Machen Sie sehr gute Umsätze? Sind sie vermutlich A-Apotheke. Machen Sie nicht so gute Umsätze und verlangen zudem verstärkt Unterstützung, dann sind Sie sicherlich eher hinten auf der Skala zu finden. Dies ist ganz normal. Es ist auch ganz normal, dass sich um A-Händler mehr bemüht wird als um Z-Händler. </p>
<p>Auch Sie haben wertvolle Kunden und weniger wertvolle Kunden. Dieser Wert drückt sich jedoch nicht in den Umsatzzahlen aus, die Sie mit diesem Kunden machen. Sicherlich sind zum Beispiel Großabnehmer wie Altersheime sehr wichtige Kunden. Doch diese werden meistens über den Preis, bzw. über pures Vertrauen gewonnen und gehalten. Doch hierum soll es jetzt gar nicht gehen. Viel mehr ist es zum Beispiel die Mutter, mit Ihrem Baby, das ab und an ein Magen-Darm Präparat für Ihr Baby kaufen kommt. Oder es ist der Fußballtrainer, der mal wieder eine Packung Thermo-Creme benötigt. Es kann auch der ältere Herr sein, der seine Rheuma-Medikamente bei Ihnen kauft, bevor er zum Schachklub geht.<span id="more-441"></span></p>
<p>Warum ausgerechnet diese Kunden einen besonderen Wert für Sie haben soll? Die Mutter kauf nicht wirklich viel. Sie kauft eher Kleinigkeit und vermutlich geht sie das nächste mal in ein andere Apotheke, wenn diese näher an ihrem Kinderarzt sein sollt. Auch an einer Packung Thermo-Creme ist nicht der große Gewinn zu machen, dass man diesem Kunden besondere Aufmerksamkeit widmen sollte. Und der ältere Herr bindet immer einen Angestellten viel länger als wirklich nötig, weil er unbedingt seine letzte Erfolgsgeschichte aus dem Schachclub zum Besten geben möchte. Warum sollten ausgerechnet diese Otto-Normal-Verbraucher Kunden, mit denen Sie tagtäglich zu tun haben besonders wertvolle Kunden sein?</p>
<p>Sie haben etwas gemeinsam. Sie sind Mitglieder in informellen Gruppen.</p>
<h5>Was sind informelle Gruppen?</h5>
<p>Informelle Gruppen, sind Gruppen von Menschen, die sich mehr oder minder zufällig getroffen haben um ein wenig Zeit miteinander zu verbringen, ohne jedoch auf ein spezielles Ziel hinzuarbeiten. Dagegen ist Ihr Apotheken-Team eine formelle Gruppe. Soviel zur Erklärung einer informellen Gruppe, doch was bringen diese?</p>
<h5>Was kann die junge Mutter für Sie tun?</h5>
<p>Die Mutter mit Ihrem Baby trifft sich mit anderen Mütter bei der Rückbildungsgymnastik, in der Krabbelgruppe oder vor dem Kindergarten. Sie trifft dort auf andere junge Mütter und tauscht sich mit diesen über Ihre kleinen Schätze aus. Haben Sie als Apotheke einen wirklich guten Job gemacht, wird diese Mutter dies den anderen Müttern in der Gruppe mitteilen. Zum Beispiel haben Sie diese Mutter gut beraten und somit ihrem größten Schatz auf der Welt, ihrem Kind, Linderung verschafft, so wird sie diese Erfahrung mit Ihrer Apotheke weitererzählen. In diesem Fall wird die junge Mutter für diese informelle Gruppe zum so genannten Opinionleader. Ins Deutsche übersetzt kann man &#8220;Meinungsbildner&#8221; sagen. Das besondere an dieser Situation ist, dass die Reputation Ihrer Apotheke nicht nur von einem Mund zum nächsten gegeben wird, sondern dass eine Mutter 5, 10, oder sogar 15 anderen Müttern Ihre Apotheke empfiehlt. Die anderen jungen Mütter, dessen Babies oder Kleinkinder ganz sicher auch ab und an mal Bauchschmerzen oder andere kleine Leiden haben, die den Müttern aber sicherlich den Schlaf rauben, werden ganz interessiert zuhören. Die Wahrscheinlichkeit ist gar nicht so gering, dass die eine oder andere Mutter nun ebenfalls zu Ihnen kommt, da Sie ihre Kompetenz auf dem Gebiet &#8220;Familie und Kind&#8221; unter Beweis gestellt haben. Ihre Kundin wurde also zum Multiplikator.</p>
<h5>Was kann der Fußballtrainer für Sie tun?</h5>
<p>Der Trainer der Fußballmannschaft wird sich nach dem Training in der Kabine die Thermo-Creme auf seine schmerzenden Fußgelenke schmieren und dabei seinen Mitfußballern erzählen, dass die Apotheke, zu der er immer hingeht, ihm genau diese Salbe empfohlen hat, da diese bei Sportverletzungen besonders gut hilft. Auch hatten Sie einige gute Tipps, als sich der Mann eine leichte Oberschenkelzerrung zugezogen hatte. In der lockeren Atmosphäre der Umkleidekabine werden solche Erfahrungen zwischen den Männern ausgetauscht. Viele der anderen Spieler werden vermutlich auch Blessuren vom Training und von den Spielen davontragen. Für Männer ist Gesundheit kein Thema, das gerne behandelt wird. Der Schmerz wird lieber ertragen. Erfahren nun aber die anderen Spieler von der sehr guten Beratung in Ihrer Apotheke, werden diese vermutlich aufmerksam. Und wer weiss, vielleicht hat der eine oder andere auch Beschwerden, mit denen er nicht wirklich zum Arzt gehen will und deswegen die guten Ratschläge, die Sie seinem Kollegen gegeben haben, mit Interesse aufnimmt. Eventuell wird demnächst der eine oder andere Fußballer in Ihrer Offizin auftauchen, da Sie Ihre Kompetenz auf dem Gebiet der &#8220;Sportmedizin&#8221; unter Beweis gestellt haben. Auch hier wird nicht nur die eine Person einer anderen eine Empfehlung geben, sondern eine Person beeinflusst mindestens elf andere Personen. Wieder sehen wir die Wirkung eines Multiplikators.</p>
<h5>Was kann der ältere Herr vom Schachclub für Sie tun?</h5>
<p>Der ältere Herr, der immer sein Rheuma-Medikment bei Ihnen kaufen kommt, hält immer noch gerne ein kleines Pläuschchen mit Ihnen. Er freut sich darüber, dass er nicht wie bei vielen anderen Apothekern schnell nach draußen komplimentiert wird. Keiner weiß besser als Sie, dass gerade für ältere Menschen die Apotheke nicht nur ein Ort der Gesundheit ist, sondern auch ein Ort der Gesellschaft. Sie haben für diese Personen immer ein offenes Ohr. Dies wird er gerne seinen Schachklub Kameraden erzählen. Auch Ihre Beratung in Sachen geistige Fitness werden die anderen Schachspieler spätestens dann interessieren, wenn sie immer gegen Ihren Kunden im Schach verlieren. Die guten Ratschläge, die Sie Ihrem Kunden mit auf den Weg gegeben haben und das Gingko Präparat werden die anderen Spieler brennend interessieren und vermutlich demnächst auch Ihre Apotheke aufsuchen. Auch hier haben Sie Ihre Kompetenz unter Beweis gestellt und Ihr Kunde wurde zum Multiplikator.</p>
<p>Diese drei Beispiele zeigen auf, warum manche Kunden wertvoller sind als andere. Diese drei Menschen werden zu Multiplikatoren. Ihre positive Erfahrung mit Ihren Leistungen, werden sich in den Gruppen verbreiten wie ein Virus. Aus diesem Grund spricht man bei solcher Mundpropaganda heutzutage auch gerne von viralem Marketing. Das ist eigentlich kein schönes Wort, verdeutlicht aber die Verbreitung Ihres Rufes in den informellen Gruppen.</p>
<h5>Was können Sie für diese Multiplikatoren tun?</h5>
<p>Sie haben natürlich recht, wenn Sie sagen, das eigentlich alle Kunden in irgendwelchen informellen Gruppen vertreten sind. Doch manche Kunden besitzen einfach eine größere Reputation als andere. Hier möchte ich nochmals besonders die junge Mutter hervorheben. Schwangere und junge Mütter sind sehr um Ihre eigene Gesundheit und vor allem um die Gesundheit Ihres Kindes besorgt. Sie kämpfen mit großen Unsicherheiten, gerade bei der ersten Schwangerschaft, und wissen nicht wirklich, was sie machen können. Kompetenter Rat aus Ihrer Apotheke wird ihr helfen das richtige für sich und das Baby zu tun und ihre Unsicherheit nehmen. Dieser kompetente Rat wirkt noch viel stärker, wenn Sie sich als Apotheke auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe spezialisiert haben. Erkennt die Mutter Sie als zweiten Spezialisten neben dem Kinderarzt an, werden Sie immer der nächste Ansprechpartner sein, wenn es um das wohl ihres Kindes geht. Und diese Stellung, wird sie auch den anderen Mitgliedern in ihrer informellen Gruppe vermitteln. Und gerade junge Mütter treffen sich sehr häufig. Rückbildungsgymnastik, Krabbelgruppe, Kindergarten, Babyschwimmen usw.</p>
<p>Man kann also versuchen, besonders potenzielle Multiplikatoren für sich zu gewinnen. Dies funktioniert besonders gut, wenn man als Spezialist auf dem Gebiet wahrgenommen wird. Eine klare Positionierung Ihrer Apotheke hilft Ihnen also auch die wertvollen Kunden für sich zu gewinnen und diese dann für sich arbeiten zu lassen. Pflegen Sie diese Kunden. Lassen Sie Ihnen besondere Aufmerksamkeit zukommen. Es wird Ihr Profil und Ihre Position für diese Zielgruppe stärken.</p>
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		<title>Was zum Teufel ist &#8220;After Work Cooking&#8221;?</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 13:17:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im folgenden Artikel gehe ich auf die Entwicklung des "After Work Cookings" ein. Dabei versuche ich zu veranschaulichen, welche Möglichkeiten dieses Konzept für Ihr Restaurant bedeuten kann, versuche aber auch vor Übereifer zu warnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 5px; margin-top: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fmarketing-fuer-gastronomie%2Fpraktisches-gastro-marketing%2Fwas-zum-teufel-ist-after-work-cooking%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fmarketing-fuer-gastronomie%2Fpraktisches-gastro-marketing%2Fwas-zum-teufel-ist-after-work-cooking%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Die &#8220;After Work&#8221;-Reihe hat eine weitere Variation erhalten. Das Prinzip von den After-Work Erlebnissen ist dabei natürlich immer das gleiche. Lockeres Zusammenkommen, um sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen. Halb Singelbörse, halb Businessmeeting. Eine reale Art des Social-Networkings.</p>
<h5>&#8220;After Work&#8221;-WAS?</h5>
<p>Mit &#8220;After Work Cooking&#8221; werden nun neue Erlebniswelten angesprochen. Dabei werden zwei Trends geschickt miteinander vernetzt. Zum einen ist Kochen hip geworden. Sendungen wie &#8220;Schmeckt nicht, gibt&#8217;s nicht&#8221; oder &#8220;Kerner kocht&#8221; haben den Weg für eine ganze &#8220;Gastronomie&#8221;-Fernsehlandschaft geebnet. Fernsehköche werden gefeiert wie Fußballhelden bei einer WM. Namen wie Tim Mälzer, Jamie Oliver, Gordon Ramsey und Kolja Kleeberg kennt inzwischen jeder, der seinen Fernsehr einschaltet. Doch nicht nur wurden Köche prominenter, auch das Selbstkochen wurde immer interessanter. Das perfekte Dinner, die Koch-Arena, die Küchenschlacht, oder auch Unter Volldampf gibt einen Einblick in die Qualität der Hobbyköche. Kochen ist cool.<span id="more-490"></span></p>
<h5>Die Hintergründe</h5>
<p>Auf der anderen Seite wird auch immer mehr genossen. Seit 1996 steigt der Außer-Haus-Verzehr kontinuierlich an. Immer mehr Menschen möchten das Besonder der Bewirtung erleben. Mit allen Sinnen genießen. Vewöhnt werden. Das sind die Gründe warum Menschen in Restaurants gehen und gerne auch etwas mehr bezahlen. Dabei sind die Qualitätsansprüche noch gestiegen.</p>
<p>&#8220;After Work Cooking&#8221; vereint nun diese beiden Trends. Denn bei diesem &#8220;After Work&#8221;-Konzept können die hart arbeitenden Menschen, nach Ihrer Tätigkeit unter Anleitung eines Profikoch in einer großen Gruppe ein mehr gängiges Menü kochen und nach vollbrachten Werk auch gemeinsam genießen. Dies fördert die Kommunikation und man lernt noch eine Menge dabei.</p>
<h5>Was steckt dahinter?</h5>
<p>Dieses Konzept spricht dabei nicht nur ambitionierte Jungköche an, sondern ganze Veranstaltungsgruppen. So kommt es vor, dass der Geschäftsführer mit seinen Geschäftspartnern genauso dabei ist, wie eine Gruppe aus einem Verein. Das schöne dabei, Kochen verbindet. Man kommt sich näher und die Barrieren der Kommunikation, die im Restaurant allein schon durch den Tisch repräsentiert werden, sind aufgehoben. Eine lockere Atmosphäre ermöglicht den ungezwungenen Austausch. Hier sind neue Geschäftsanbahnungen ebenso möglich, wie interessante Diskussion oder heiße Flirts.</p>
<p>Billig sind diese Veranstaltungen nicht. Müssen sie auch nicht. Denn gutes Kochen in stilvollem Ambiente ist ein Konzept das auf die besser verdienende Bevölkerung abzielt. Genuss kostet. Bestehende Konzepte des &#8220;After Work Cookings&#8221; gibt es zwischen 200 EUR pro Person (München) und 200 Euro pro Gruppe (zwischen 8 und 20 Personen, Hamburg).</p>
<h5>Was bringt es für den Gastronomen?</h5>
<p>Soweit die Kundenseite. Viel interessanter ist doch, was es für Ihr Restaurant bedeuten kann. Im nomyblog wird in der <a title="Nomy Ausgabe 03_08" href="http://www.nomyblog.de/wp-content/uploads/nomy_0308.pdf" target="_blank">Ausgabe 03_08</a> des E-zines Konzepte in allen Teilen Deutschlands vorgestellt. Meistens wird hier dieses Prinzip als durchgängiges Restaurantkonzept genutzt. Das ganze Ambiente und auch Cross-Selling Möglichkeiten sind auf das Zusammenkochen ausgelegt. Das Hotel Berlin bietet dieses Konzept nun als Event an, welches in regelmäßigen Abständen durchgeführt wird. Auch nachzulesen im <a title="After Work Cooking - Ideen für den Magen und fürs Herz" href="http://www.nomyblog.de/nomyblog/after-work-cooking-idee-fur-den-magen-und-furs-herz/" target="_blank">nomyblog</a>.</p>
<p>Das Konzept ist genial wenn es <a title="Erfolgsfaktor Authentizität" href="http://www.der-nievelstein.de/marketing-fuer-gastronomie/praktisches-gastro-marketing/erfolgsfaktor-authentizitaet/" target="_self">authentisch</a> umgesetzt und gelebt wird. Denn durch solche Events kann man nicht nur zusätzliches Geld verdienen, sondern hervorragend Kundenbindung aufbauen. Eine gute Beziehung zum Restaurant oder sogar zum Koch hilft ungemein Kundenstamm aufzubauen. Natürlich sollte der Koch dabei nicht seine eigenen Kreationen verraten, aber doch kann er durch Weitergabe seines Handwerks seine Kompetenz zeigen. Die Kunden wird es freuen. Wie gesagt, Kochen ist Genuss, egal ob vor dem Pass, oder hinter dem Pass. Diesen Genuss erlebbar machen ist der Grundgedanke des Restaurants. Das Konzept des &#8220;Mitkochens&#8221; ist hier ein weiteres Instrument genau dies zu schaffen.</p>
<h5>Was es bei der Umsetzung zu beachten gilt</h5>
<p>Die Umsetzung solcher Konzept bedarf allerdings einiges an Planung und Voraussetzungen. Ist die Küche groß genug um eine Gruppe von 10 Mann darin arbeiten zu lassen? Ist man als Koch entspannt genug, Laien hochwertige Produkte verarbeiten zu lassen? Ist man Bereit den höheren Verschnitt in Kauf zu nehmen? Ein solches Event stellt besondere Anforderungen an die Kalkulation. Auch die Kommunikation des Events muss durchgängig geplant sein. Es gibt nichts schlimmeres als ein Event zu planen, zu dem später keiner kommt.</p>
<p>Strategisch bietet das Konzept viele Ansatzmöglichkeiten sich in einem engen Markt zu positionieren, bzw. die avisierte Positionierung erlebbar zu machen. Operativ stellt es große Herausforderungen an die Planung. Doch die Wirkung sollte nicht unterschätzt werden.</p>
<div class="meta">Vielleicht passt dieses Konzept ja auch zu Ihnen? Gerne können Sie mit mir über die Kommentarfunktion darüber diskutieren. Oder Sie kontaktieren mich und wir besprechen die Möglichkeiten bei einem guten Glas Wein. Ich werde dieses Thema auch detaillierter in meinem <a title="Newsletter/Whitepaper Registrierung" href="http://www.der-nievelstein.de/newsletterwhitepaper/" target="_self">Newsletter</a> ansprechen.</div>
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		<title>Das Internet &#8211; unbekannte Weiten für die Apotheke?</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 07:55:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
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<category>Apotheke</category><category>Apotheker</category><category>Beratungskompetenz</category><category>Blog</category><category>Individualapotheke</category><category>Internet</category><category>Positionierung</category><category>Profilierung</category><category>Versandhandel</category><category>Webshop</category>
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		<description><![CDATA[In diesem Artikel erläutere ich die Möglichkeiten, die ein sinnvoller Internetauftritt für die Apotheke haben kann. Dies geschieht an Hand eines konkreten Beispiels. Des weiteren kommentiere ich das Versandhandelgeschäft für die Individualapotheke.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 5px; margin-top: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fmarketing-fuer-apotheken%2Fpraktisches-apo-marketing%2Fdas-internet-unbekannte-weiten-fuer-die-apotheke%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fmarketing-fuer-apotheken%2Fpraktisches-apo-marketing%2Fdas-internet-unbekannte-weiten-fuer-die-apotheke%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Das Internet gilt als DAS Medium der Gegenwart und wohl auch der Zukunft. Web 2.0 ist in aller Munde. In aller Munde? Nein, eine kleine Gemeinschaft eines Berufsstandes, wehrt sich tapfer gegen den Vormarsch dieser entsetzlichen Bedrohung. Oder wie soll man es sich sonst erklären, dass über 30% der Apotheken in Deutschland keine Internetpräsenz haben?</p>
<h5>Status Quo der Internetauftritte von Apotheken</h5>
<p>Apotheke Adhoc berichtete dies im Zusammenhang mit dem Geschäftsmodell des Versandhandels. Der Artikel kann hier (<a title="Apotheken scheuen Versandgeschäft" href="http://www.apotheke-adhoc.de/Nachrichten/6898.html" target="_blank">http://www.apotheke-adhoc.de/Nachrichten/6898.html)</a> nachgelesen werden. Man könne jetzt auch positiv argumentieren, dass dann immerhin 70% aller Apotheken im Internet vertreten sind. Die Qualität dieser Auftritte sind aber meist diskussionswürdig. Hier sind Baukästen von Kooperationen zu finden, Visitenkartenauftritte, wie sie Mitte der 90er aktuelle waren, oder schlicht und ergreifend Webpräsenzen ohne wirklichen Inhalt, außer Öffnungszeiten und Darstellung der Mitarbeiter.<span id="more-373"></span></p>
<p>Ist dies noch zeitgemäß im Zeitalter des &#8220;Mitmachinternets&#8221;? Ich würde sagen NEIN. Dass es auch anders geht, zeigt eine Apotheke aus Olching. Unter der Adresse <a title="Weblog der Petri-Apotheke in Olching" href="http://petri-apotheke.blog.de/ " target="_blank">http://petri-apotheke.blog.de/</a> findet sich ein gut gepflegter Blog der Apotheke. Hier werden aktuelle Gesundheitsthemen behandelt. Informationen werden zwar nicht selbst verfasst, jedoch stellt dieser Blog eine gute Sammlung von gesundheitsrelevanten Artikeln dar.</p>
<h5>Weblog auch für Apotheken sinnvoll</h5>
<p>Dies könnte auch für Ihre Apotheke der erste Schritt sein ins Internet. Ein Blog ist relativ leicht zu pflegen. Ist er einmal aufgesetzt, können Sie ganz bequem Artikel schreiben und veröffentlichen. Eingliederungen in Kategorien machen das Finden der Artikel leichter. Das ist einer meiner Kritikpunkte an der oben genannten Seite. Hier werden zwar die Einteilung in die Schlagwörter gezeigt, jedoch ist dies sehr unübersichtlich. Eine Kategorisierung der Artikel würde hier einen schnelleren Überblick verschaffen. Ein Blog ermöglicht auch die unmittelbare Interaktion mit dem Leser. Nach dem Lesen des Artikels hat der Benutzer die Möglichkeit einen Kommentar zu verfassen. Dies kann nun Lob sein, oder der Beginn einer Diskussion. Auf jeden Fall fühlt sich der Leser mit einbezogen. Wichtig ist natürlich eine zeitnahe Reaktion auf Kommentare. Ein weiterer Vorteil von Blogs ist die Suchmaschinenfreundlichkeit. Gut geführte Weblogs werden von Google und Co. sehr hoch bewertet.</p>
<h5>Zeigen Sie Ihre Beratungskompetenz auch im Internet!</h5>
<p>Der größte Vorteil solch einer Seite jedoch, ist die Kommunikation Ihrer Beratungskompetenz. In diesem Punkt ist der oben genannte Blog auch nicht ideal. Schöner wären selbst verfasste Artikel, die auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. So könnte zum Beispiel flankierend zu Aktionen in Ihrer Apotheke, Informationen zu diesem Thema im Blog veröffentlicht werden. Diese sollten dann aber weniger offensichtlich verkaufsfördernd wirken, sondern die Bereitstellung relevanter Informationen sein. Hiermit unterstützen Sie Ihre Position als Berater, der den Kunden/Patienten zur Seite steht, anstatt einfach nur irgendein Verkäufer zu sein.</p>
<h5>Versandhandel? Nein danke!</h5>
<p>In diesem Zusammenhang möchte ich auch nochmals kurz auf den Versandhandel zu sprechen kommen, der ja das eigentliche Thema des Artikels bei Apotheke Adhoc war. Meiner Ansicht nach, sollte ein möglicher Versandhandel der Standortapotheke, kritisch hinterfragt werden. Denn mit diesem Verkaufsinstrument entfernt sich die Apotheke vom Beratungszentrum und bewegt sich hin zur reinen Verkaufsstelle. Auch werden durch einen Online-Shop die Preise im Markt transparenter und leichter vergleichbar, ohne jedoch die Möglichkeit zu haben, einen höheren Preis durch Beratungskompetenz zu argumentieren. Meinen Ratschlag an die Inhaber geführte Individualapotheke ist eine klare Abgrenzung vom Versandhandel. Vielleicht verlieren Sie hierdurch ein paar Kunden, die auf Schnäppchenjagd sind, doch Sie gewinnen an Profil und werden so attraktvier für Kunden, denen Kompetenz im Bereich Gesundheit wichtiger ist.</p>
<div class="meta">Möchten Sie mehr erfahren über die Möglichkeiten eines Blogs für Ihre Apotheke? Kontaktieren Sie mich, oder schreiben Sie einen kurzen Kommentar. Sie können natürlich auch gerne meinen <a title="Newsletter/Whitepaper Registrierung" href="http://www.der-nievelstein.de/newsletterwhitepaper/" target="_self">Whitepaper-Service</a> in Anspruch nehmen, in denen ich 6 mal im Jahr ein Thema ausführlich behandele.</div>
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		<title>Gastro-Marketing kann jeder! Oder doch nicht?!</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 20:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing für Gastronomie]]></category>
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		<description><![CDATA[In diesem Artikel räumt der unabhängige Marketing- und Kommunikations-Berater Stefan Nievelstein mit den unrealistischen Fernsehsendungen auf, die angeblich in 7 Tagen einen maroden Gastronomiebetrieb in ein Goldquelle verwandeln. Er zeigt dabei unverblümt auf, wie viel Arbeit tatsächlich dahinter steckt und gibt Tipps, auf welche Bereich man besonders achten sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 5px; margin-top: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fmarketing-fuer-gastronomie%2Fgastro-marketing-kann-jeder-oder-doch-nicht%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fmarketing-fuer-gastronomie%2Fgastro-marketing-kann-jeder-oder-doch-nicht%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>In Zeiten, in denen der Gastronomie medial immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, rückt natürlich auch die betriebswirtschaftliche Seite dieser Branche in den Fokus. Immer wieder gerne gesehen, sind der Restaurant-Kritiker Rach, Gordon &#8220;F..k&#8221; Ramsey, die Kochprofis, aber auch Schuldnerberater Peter Zwegat hat es schon einmal mit den Problemen der Gastronomie zu tun.</p>
<h5>Gastronomie kann ja nicht so schwer sein!</h5>
<p>Wenn man sich diese Sendungen anschaut, bekommt man leicht den Eindruck, dass es ja nicht so schwer sein kann, ein Restaurant zu führen. Einfach frische Zutaten aus der Region benutzen, mit einem Probeteller durch die Fußgängerzone laufen, ein neues Logo, eine neue Karte, und schon läuft das Ding wie geschmiert. Jeder echte Gastronom, der schon lange sein Restaurant führt und jegliche Hochs und Tiefs miterlebt hat, würde bei solchen Erfolgsrezepten am liebsten vor Wut in seine gusseiserne Pfanne beißen. Denn was beim Kollegen Rach innerhalb einer Stunde so salopp gemacht wird, erfordert im realen Leben viel Zeit, noch mehr Mühe und Kraft und eine unendliche Geduld. Selbst ein echter Profi wie Rach kann kein Restaurant in 7 Tagen retten.<span id="more-266"></span></p>
<h5>Die Sicht nach Innen</h5>
<p>Denn vor der eigentlichen Rettung stehen so viele Dinge, die geklärt werden müssen. Dort ist zum einen erst die Problemanalyse. Was läuft falsch? Warum bleiben die Kunden weg? Wie ist das Essen? Welches Image besitzt das Restaurant bei der Bevölkerung? Wie sehen die Angestellten die Situation? Und noch viele andere Fragen, die erst einmal auf des Pudels Kern hinführen müssen. Dabei hilft besonders die Einschätzung von Außen, von den Kunden. Klar, in jedem Restaurant wird man nach dem Essen gefragt, ob es geschmeckt hat. Doch selten bekommt man eine ehrliche Antwort. Oft hat man das Gefühl, dass der Frager auch keine ehrliche Antwort möchte, sondern vielmehr seine Pflicht herunterspult. Anonymes Kundenfeedback hilft wirkliche Schwachpunkte aufzudecken.</p>
<h5>Was macht die Konkurrenz?</h5>
<p>Dann sollte man unbedingt auch die Konkurrenz ganz genau beobachten. Auch hier sieht man Herrn Rach gerne in Zeitraffer die Konkurrenz begutachten mit dem bemerkenswerten Schluss, dass hier ein XX-Restaurant fehlt. Was diese XX auch immer sein mögen, kein anderer am Ort hat diese geniale Marktlücke bisher erkannt und für sich beansprucht. Damit hat Herr Rach zwar einen wesentlichen Punkt des Marketings tatsächlich vollzogen, nur gestützt sind seine Aussagen eher auf legere Beobachtungen denn auf echte Analysen. Ich weiß natürlich, dass Herr Rach ganz genau weiß, wie man ein Restaurant positioniert, und er das ganze im Zeitraffer zeigt, damit es in eine 50 minutige Fernsehsendung reinpasst, doch das Bild was er damit zeichnet, schmälert die wirkliche Leistung, die hinter einem Positionierungskonzept steht.</p>
<h5>Wer soll mein Essen eigentlich essen?</h5>
<p>Denn zu einem wirklichen Positionierungskonzept gehören neben der Analyse des Restaurants und der Analyse der Mitbewerber auch die Zielgruppenanalyse. Wollen die Kunden überhaupt ein XXL-Restaurant? Wollen die Kunden überhaupt ein Schicki-Micki-Mega-Hochpreis-Dekadenz-Tempel? Was wollen die Kunden wirklich? Diese Fragen sind entscheidend, denn sie zeigen, was in dem Markt wirklich gefragt wird. Und genau das ist Aufgabe des Marketings: Herauszufinden, welche Leistungen vom Markt gerne gekauft werden.</p>
<h5>Was man nicht kennt&#8230;</h5>
<p>Dazu gehört auch die richtige Kommunikation. Es reicht nicht den Namen von &#8220;Ars Vivendi&#8221; in &#8220;Chez Franc&#8221; umzubenennen und ein neues Logo zu kreieren. Sicherlich war in diesem konkreten Fall die Namensänderung unabdingbar, jedoch wurde die Kommunikation des gleichen eher salopp gezeigt. Hinter einer erfolgreichen Kommunikation mit den Zielgruppen, muss ein durchgängiges Kommunikationskonzept stehen. Andernfalls kommt auch niemand in das Restaurant mit dem neuen Namen.</p>
<p>Dies sind nur die groben Dinge, die bei einer erfolgreichen Marketingstrategie beachtet werden müssen, doch genauso wichtig sind die kleinen Details. Denn eine Kundenbindung langfristig aufzubauen, und das ist ja das Ziel der Restaurants, möglich viele &#8220;Stammgäste&#8221; zu haben, wird schnell durch unstimmige Details erschwert, oder sogar unmöglich gemacht. Und gerade im Bereich Kundenbindung, scheinen viele Restaurants und Gastronomiebetriebe noch nicht wirklich die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Dabei geht es weniger um Bonushefte, oder Rabattmarken etc. Hier geht es darum, dass sich der Gast gut aufgehoben fühlt und eben nicht jedes mal das Gefühl hat, er wäre ein Neukunde.</p>
<h5>Lassen Sie mich Ihnen helfen!</h5>
<p>Sie sehen also, es gibt viele Bereiche, die man seriös und objektiv betrachten muss, um für sich die Position im Markt zu sichern, mit der man seine Existenz langfristig sichern, ja sogar ausbauen kann. Ich diene dabei als externer Berater, der die rosa rote Unternehmensbrille eben nicht aufsitzen hat. Der Ihnen Mißstände aufzeigt und Verbesserungen erarbeitet. Der Ihnen bei der Implementierung und Umsetzung der Änderungen behilflich ist. Der Sie motiviert, wenn in Ihnen Zweifel aufkeimen.</p>
<div class="meta">Kontaktieren Sie mich, wenn Sie Näheres erfahren möchten. Ich treffe mich gerne unverbindlich mit Ihnen um über Ihre Situation zu sprechen. Sie können auch gerne mein <a title="Newsletter/Whitepaper Registrierung" href="http://www.der-nievelstein.de/newsletterwhitepaper/" target="_self">Whitepaper</a> abonnieren, in welchem ich 6 mal im Jahr ein Thema tiefgehend behandele.</p>
<p>Haben Sie Anregungen, Lob, Kritik oder einfach nur ein Kommentar, dann schreiben Sie doch kurz einen Kommentar. Ich würde mich sehr freuen.</p></div>
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		<title>Veröffentlichung im Wirtschaftsbrief Apotheken</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 15:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Konkurrenzanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Mylan Dura]]></category>
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<category>Konkurrenzanalyse</category><category>Mylan Dura</category><category>Positionierung</category><category>Selbstanalyse</category><category>Strategie</category><category>Veröffentlichung</category><category>Wirtschaftsbrief</category><category>Zielgruppenanalyse</category>
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		<description><![CDATA[Eine Veröffentlichung in einem Informationsdienst eines Generikaherstellers ist schon eine tolle Sache für mich. Das Thema der Positionierung an Hand von 3 einfachen Schritten dagegen ist eine kleine Sache für mich. Detaillierte Infos finden Sie auch auf meiner Seite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 5px; margin-top: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fallgemeines%2Fveroeffentlichung-im-wirtschaftsbrief-apotheken%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fallgemeines%2Fveroeffentlichung-im-wirtschaftsbrief-apotheken%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Ich freue mich bekanntgeben zu dürfen, dass heute ein Artikel von mir in dem &#8220;Wirtschaftbrief Apotheken&#8221; des Generikaherstellers Mylan Dura veröffentlicht wurde. Sie können ihn <a title="Positionierungskonzept für Apotheken" href="http://www.wba.iww.de/node/127" target="_blank">HIER</a> lesen.</p>
<p>In dem Artikel behandele ich die 3 wichtigen Schritte, um eine eigene Positionierung zu entwickeln. Der Artikel stellt eine Übersicht dar, der mit anschaulichen Beispielen gestützt wird. Eine detaillierte Darstellung der einzelnen Schritte können Sie auf dieser Webseite lesen:</p>
<p><a title="Schritt 1: Selbstanalyse mit Hilfe der SWOT Analyse" href="http://www.der-nievelstein.de/marketing-fuer-apotheken/strategisches-marketing-fuer-apotheken/der-weg-zur-eigenen-strategie-schritt-1-swot-analyse/" target="_self">Schritt 1: Selbstanalyse</a><br />
<a title="Schritt 2: Konkurrenzanalyse" href="http://www.der-nievelstein.de/marketing-fuer-apotheken/strategisches-marketing-fuer-apotheken/der-weg-zur-eigenen-strategie-schritt-2-konkurrenzanalyse/" target="_self">Schritt 2: Konkurrenzanalyse</a><br />
Schritt 3: Zielgruppenanalyse</p>
<p>Der Wirtschaftsbrief für Apotheker wird von der Firma Mylan Dura alle zwei Monate veröffentlicht. Er wird an 16.000 Apotheker direkt versand und ist im Internet unter der Adresse <a title="Wirtschafsbrief Apotheken" href="http://www.wba.iww.de" target="_blank">www.wba.iww.de</a> zu erreichen.</p>
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		<title>Der Weg zur eigenen Strategie &#8211; Schritt 2: Konkurrenzanalyse</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 22:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[strategisches Apo-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Copy Analyse]]></category>
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<category>Copy Analyse</category><category>DocMorris</category><category>Konkurrenz</category><category>Konkurrenzanalyse</category><category>Mitbewerb</category><category>Positionierung</category><category>Strategie</category><category>Strategieentwicklung</category><category>Testkäufer</category><category>Versandapotheke</category><category>Wettbewerb</category>
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		<description><![CDATA[Nachdem Sie erfolgreich den ersten Schritt, die Selbstanalyse, gegangen sind, möchte ich Ihnen mit diesem Artikel den zweiten Schritt auf dem Weg zur eigenen Strategie zeigen: Die Konkurrenzanalyse. Ich geben Ihnen dabei Hilfestellungen, welche Daten für Sie relevant sind, und wie Sie diese erhalten können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 5px; margin-top: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fmarketing-fuer-apotheken%2Fstrategisches-apo-marketing%2Fder-weg-zur-eigenen-strategie-schritt-2-konkurrenzanalyse%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fmarketing-fuer-apotheken%2Fstrategisches-apo-marketing%2Fder-weg-zur-eigenen-strategie-schritt-2-konkurrenzanalyse%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Nachdem Sie Ihr eigenes Unternehmen im ersten Schritt, <a title="Der Weg zur eigenen Strategie - Schritt 1: SWOT Analyse" href="http://www.der-nievelstein.de/marketing-fuer-apotheken/strategisches-marketing-fuer-apotheken/der-weg-zur-eigenen-strategie-schritt-1-swot-analyse/">der SWOT Analyse</a>, durchleuchtet haben und Ihre Stärken und Schwächen offenbart haben, möchten wir nun den nächsten Schritt Richtung eigene Strategie gehen: Die Konkurrenzanalyse.</p>
<h5>Was verstehen Sie unter Konkurrenz</h5>
<p>Konkurrenz, was ist das? Der erste Gedanke, der Ihnen sicherlich durch den Kopf schießt heißt DocMorris. Sicherlich bietet DocMorris mit seiner klaren Positionierung als Discount Apotheke eine große Angriffsfläche für Seitenhiebe gegen Konkurrenz. Doch wir möchten das Feld des Mitbewerbs erweitern. Zum einen sind da natürlich die Versandapotheken. Dann kommen noch die Drogeriemärkte hinzu, denn zu der Konkurrenz zählen auch mögliche neue Teilnehmer des Marktes. Also sollten möglichst alle potenziellen Teilnehmer im Auge behalten werden. Aber auch Ihre Kollegin oder Kollege um die Ecke ist Ihre Konkurrenz. Dieser vermutlich noch viel stärker, als jede Versandapotheke. Denn nirgendwo sind die Leistungen so gut zu vergleichen wie bei benachbarten Standortapotheken. Das Entscheidungskriterium der Kunden ist hier häufig schlicht und ergreifend Sympathie.<span id="more-149"></span></p>
<p>Im Moment sehen Sie vielleicht Ihre Mitbewerber als Kolleginnen und Kollegen an. Doch der Markt in dem Sie agieren ist gereift. Großes Wachstum wird seit Jahren nicht mehr verbucht. Der entscheidende Faktor über Erfolg und Misserfolg ist der Marktanteil. Und wenn es darum geht seinen eigenen Marktanteil zu erweitern, geht dies in einem gereiften Markt immer nur auf Kosten des Marktanteils eines Mitbewerbers. Da Sie sehr lokal agieren, wird dies vermutlich zu Lasten Ihrer Nachbarapotheke gehen. Doch anders herum genauso. Sie sehen, selbst bei unveränderter gesetzlicher Lage, ist in Sachen Wachstum nichts zu erwarten. Es sei denn, sie haben eine klare Strategie im Verdrängungswettbewerb.</p>
<h5>Welche Daten sind relevant</h5>
<p>Um eine klare Strategie im Markt zu entwickeln, ist es wichtig zu wissen, welche Strategien Ihre Konkurrenz eingeschlagen hat. Relevante Daten sind dabei:</p>
<p>- Preise<br />
- Produktportfolio<br />
- Serviceleistungen<br />
- Lieferbedingungen (wenn auch verschickt wird)<br />
- Beratungsqualität<br />
- Kommunikationsstrategien<br />
- Werbung<br />
- Kampagnen<br />
- Aktionen<br />
- Personal<br />
- Kundenstruktur</p>
<h5>Wie erfahren Sie diese Daten</h5>
<p>Manche dieser Daten sind leicht herauszufinden, wie zum Beispiel Aktionen, dafür muss man sich nur das Schaufenster anschauen. Andere Daten sind dagegen sehr schwer zu eruieren, zum Beispiel die Kundenstruktur. Ich kann Ihnen hier lediglich ein paar Tipps geben, wie sie einige dieser Daten herausfinden können. Lassen Sie Ihre Kreativität spielen.</p>
<p>Zum Beispiel lassen Sie Testkäufe tätigen. Beauftragen Sie Ihre Freunde und Verwandte die Konkurrenz zu besuchen. Dabei können Sie ihnen auch gerne ein detailliertes Krankheitsbild mitgeben. Ähnlich der Testmethoden bei Stiftung Warentest, können Sie so gut die Beratungsqualität herausfinden, ein paar Preisinformationen erhalten, über Aktionen informiert werden, ausliegende Flyer mitnehmen lassen um Kampagnen zu kontrollieren, und eventuell sogar schon die Lieferbedingungen herausfinden.</p>
<p>Sie könne auch ein oder zwei Studenten in Ihrer Einkaufszone patrouillieren lassen, die mit Fragebögen bewaffnet sind. Die Studenten können dann Passanten nach Ihrer Lieblingsapotheke fragen und deren Leistungen bewerten lassen. So erhalten Sie nicht nur ein Bild über Ihrer Konkurrenz am Ort, sondern eventuell auch Informationen über sich selbst.</p>
<h5>Die Copy-Analyse</h5>
<p>Bei Franchiseunternehmen und Versandapotheken kann die Copy-Analyse interessante Informationen zu Tage fördern. Bei der Copy-Analyse werden die Kommunikationsmittel des Unternehmens analysiert auf:</p>
<p>- Positionierung<br />
- Kundennutzen<br />
- das Warum<br />
- Stimmung<br />
- Zielgruppe</p>
<p>Positionierung: Wie stellt sich das Unternehmen dar? Kommuniziert es eine Preisführerschaft? Oder eine Qualitätsführerschaft? Oder zeigt es sich als Spezialist auf einem Gebiet?</p>
<p>Kundennutzen: Der generelle Kundennutzen ist bei jeder Apotheke gleich: Die Versorgung der Bevölkerung mit benötigten Arzneimitteln. Doch wichtiger sind die Zusatznutzen, die eine Apotheke anbietet. Diese teilen sich auf in:</p>
<p>- Objektive Nutzen, das heißt klar erkennbarer und überprüfbarer Nutzen, wie zum Beispiel Blutdruckmessen als gratis Leistung, und<br />
- Subjektive Nutzen, die durch Werbung erreicht werden, wie zum Beispiel das erwecken eines besonders sympathischen Bildes.</p>
<p>Das Warum: Der Beweis, dass der Zusatznutzen für den Kunden tatsächlich existiert. Dies kann durch Garantien geschehen, oder durch Testergebnisse, Kundenstimmen, Forschungsergebnisse, etc.</p>
<p>Stimmung: Hiermit ist die Atmosphäre der Kommunikation gemeint. Dies kann in psychologischer Hinsicht analysiert werden, zum Beispiel der Eindruck auf den Kunden, Ansprache von Emotionen, Ansprache von Erinnerungen, Erwartungen aufbauen. In andere Hinsicht kann das grafische Handwerk analysiert werden. Mit welchen Mitteln erreicht die Apotheke die Stimmung, vielleicht durch eine besondere Farbgebung, oder eine besondere Typographie, durch Text…</p>
<p>Zielgruppe: Mit etwas Fingerspitzengefühl kann man ganz gut an der Kommunikationsmitteln des Unternehmens erkennen, welche Zielgruppe angesprochen werden soll. Natürlich hängt das immer davon ab, welches Produkt gerade beworben wird. Wichtig ist dabei aber weniger die Werbung für ein Produkt, sondern welche Zielgruppe das Konzept der Kooperation anspricht.</p>
<p>Ich werde in naher Zukunft eine Datei zum Download bereitstellen, in der ich das Prinzip der Copy Analyse an Hand von Beispielen verdeutliche.</p>
<h5>Sammeln, vergleichen, Fazit ziehen</h5>
<p>Je mehr Informationen Sie sammeln können, desto deutlicher wird das Bild, das Sie von Ihrer Konkurrenz erhalten. Sie können die Informationen gut in einer Excel Tabelle zusammenführen, damit Sie einen direkten Vergleich haben. Hinzufügen sollten Sie eine Zeile, in der Sie zusammenfassen, wie sich Ihre Konkurrenz im Markt positioniert. Zum Beispiel kann das Fazit für Ihre Nachbarapotheke sein: Kein besonderer Fokus, sehr lokal tätig, ohne klares Konzept. Für die DocMorris Franchisegruppe könnte das Fazit so klingen: Klares Niedrigpreiskonzept, nüchterne Ansprache der Kunden, Preis als einziges Differenzierungskriterium.</p>
<p>Mit diesen Informationen ausgerüstet können Sie sich nun mit dem dritten Schritt Richtung eigene Strategie beschäftigen: Der Zielgruppenanalyse. Diese werde ich demnächst hier behandeln.</p>
<div class="meta">Fanden Sie diesen Artikel interessant oder langweilig? Schreiben Sie mir Ihre Meinung als Kommentar. Ich freue mich über jedes Feedback. Sie können auch gerne meinen Service des <a title="Newsletter/Whitepaper Registrierung" href="http://www.der-nievelstein.de/newsletterwhitepaper/" target="_self">Whitepapers</a> nutzen, der 6 mal im Jahr ein Thema detailliert behandelt.</div>
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		<title>Der Weg zur eigenen Strategie &#8211; Schritt 1: SWOT Analyse</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 20:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[strategisches Apo-Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[In den nachfolgenden Zeilen, möchte ich einen ersten Schritt zeigen, auf dem Weg zur eigenen Strategie. Das wichtigste in diesem Zusammenhang ist die Informationsbeschaffung. Besonders intensiv sollte man sich mit seinen eigenen Stärken, aber noch wichtiger, mit den eigenen Schwächen auseinander setzen. Hierfür gibt es viele Informationsquellen die man recht einfach nutzen kann. Auch die Informationen bezüglich äußerer Einflüsse sind relativ leicht zu finden. Im folgenden Artikel zeige ich, wie die Informationen für eine Basisanalyse genutzt werden können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 5px; margin-top: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fmarketing-fuer-apotheken%2Fstrategisches-apo-marketing%2Fder-weg-zur-eigenen-strategie-schritt-1-swot-analyse%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fmarketing-fuer-apotheken%2Fstrategisches-apo-marketing%2Fder-weg-zur-eigenen-strategie-schritt-1-swot-analyse%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Der Weg zu einer eigenen Strategie ist hart und beschwerlich. Das ist richtig und falsch. Für jemanden der eine Pauschallösung für dieses Problem sucht, für den wird dies ein harter und beschwerlicher Weg. Für alle anderen sind es ein paar einfache Schritte, die man durcharbeiten muss, um am Ende eine Strategie zu haben, mit der man sich klar im Markt positionieren kann. Doch der Schlüssel zu alledem ist: Information.</p>
<p>Der erste Schritt auf dem Weg zur eigenen Marketingstrategie ist die Selbstanalyse. Hier sollen Fragen beantwortet werden wie: Wer bin ich? Was macht mich besonders? Wo liegen meine Stärken? Wo liegen meine Schwächen? Als hilfreiches Analysetool hilft dabei die sogenannte SWOT Analyse.</p>
<p>SWOT steht in diesem Zusammenhang für: Stärken (Strengths), Schwächen (Weaknesses), Chancen (Opportunities) und Bedrohungen (Threats). Um dieses Analysetool richtig einsetzen zu können bedarf es erst mal der Informationssuche. Sie müssen sich selbst fragen wo Ihre Stärken liegen und wo Ihrer Schwächen liegen.<span id="more-92"></span></p>
<h5>Stärken und Schwächen Ihrer Apotheke</h5>
<p>Naturgemäß ist es für einen selbst viel einfacher die Stärken zu finden als die Schwächen, denn wer will schon wirklich gerne Selbstkritik üben. Doch genau das ist einer der wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Punkt. Sie dürfen Ihre Apotheke nicht als Inhaber, oder Unternehmer betrachten, sondern als Kunde. Wo sehen die Kunden Ihre Stärken, wo Ihre Schwächen. Idealerweise fragen Sie dies Ihre Kunden. Dies können Sie und Ihre Angestellten jeden Tag in der Apotheke Vis a Vis machen, oder Sie nutzen einen anonymen Fragebogen. Beides hat vor und Nachteile.</p>
<h5>Informationsquelle Kundengespräche</h5>
<p>Das tagtägliche Gespräche mit Ihren Kunden ist wohl die wichtigste Informationsquelle. Hören Sie aufmerksam zu, denn zwischen den Zeilen verbergen sich häufig wichtige Informationen. Wenn eine Kundin Ihnen erzählt, dass Ihr die persönliche Betreuung beim Arzt fehlt, können Sie das als Ihre Stärke betrachten. Denn wenn Sie keine persönliche Betreuung bieten würden, würde die gute Frau Ihnen das gar nicht erzählen.</p>
<p>Schwieriger wird es allerdings mit Ihren Schwächen. Im persönlichen Gespräch wird kaum ein Kunde offen sagen, was ihn stört. Besonders wenn man ihn darauf anspricht wird meist eher eine gute Bewertung geäußert. Dies können Sie umgehen, indem Sie einen anonymen Fragebogen nutzen. Dieser muss so gestaltet sein, dass es maximal 5 Minuten dauert ihn auszufüllen. Er sollte leicht verständlich und selbsterklärend sein. Der Kunde muss ihn unbetreut ausfüllen können und in eine dafür vorgesehen, verschlossene Box einwerfen können. Es ist wichtig, dass der Kunde das Gefühl hat, dass die Informationen, die er preisgibt nicht auf ihn zurückzuführen sind. Erst dann erhält man ehrliche und aufschlussreiche negative Antworten.</p>
<p>Erst wenn Sie wissen, was Sie falsch machen, können Sie sich selbst verbessern. Deswegen ist es so wichtig negatives Feedback zu erhalten.</p>
<h5>Internes Vorschlagswesen</h5>
<p>Eine andere sehr wichtige Informationsquelle ist Ihr eigenes Personal. Ungereimtheiten im betrieblichen Ablauf merken Ihre Mitarbeiter am frühesten. Doch kaum einer hat den Mut zum Chef zu gehen und darauf aufmerksam zu machen. Schaffen Sie ein Mitarbeiterforum in dem sich die Mitarbeiter auch kritisch äußern dürfen. Stellen Sie sicher, dass Ihrem Personal keine Konsequenzen aus dem im Forum gesagten drohen. Doch machen Sie klar, dass dieses Forum auf rein geschäftliche Informationen beruht, und nicht von persönlichen Unstimmigkeiten geführt sein darf.</p>
<p>Fördern Sie das interne Vorschlagswesen. Bieten Sie Ihren Mitarbeitern jede Möglichkeit Verbesserungen vorschlagen zu können. Stellen Sie beispielsweise eine &#8220;Vorschlagsbox&#8221; auf, eine Art &#8220;Kummerkasten&#8221;, nur dass hier Verbesserungsvorschläge sowohl anonym als auch unterschrieben eingeworfen werden können. Belohnen Sie den Mitarbeiter, der eine Verbesserung vorschlägt, die wirklich umgesetzt wird.</p>
<p>Geben Sie sich selbst Zeit diese Informationen zu sammeln. Um ein klares Bild Ihrer Apotheke zu erhalten reichen 2 Tage nicht aus. Planen Sie diese Informationsbeschaffung längerfristig und vor allem auch regelmäßig. So können Sie später kontrollieren, ob Ihre Aktionen bzw. Strategien zur gewünschten Positionierung führen. Machen Sie diese Analyse nicht allein. Auch wenn man es selbst nicht merkt, doch eine gewisse Betriebsblindheit wohnt wohl jedem inne. Am besten holen Sie sich Rat von einem Betriebsexternen.</p>
<p>Haben Sie diese Informationen gesammelt, müssen sie ausgewertet werden. Versuchen Sie erste die Informationen zu strukturieren. Schauen Sie, was Sie Ihren Stärken und was Ihren Schwächen zuordnen können, und was allgemeine Informationen sind. Idealerweise erhalten Sie so ein genaues Bild, wie Ihre Kunden Ihre Apotheke sehen und wie Ihre Mitarbeiter Sie sehen.</p>
<h5>Externe Analyse und Einflüsse</h5>
<p>Mit der Interpretation Ihrer Stärken und Schwächen haben Sie die interne Analyse abgeschlossen. Nach der internen, kommt die externe Analyse, in der technologischen, sozialen, politischen und ökologischen Veränderungen in der Umwelt Ihres Unternehmens analysiert werden. Aus diesen Einflüssen entstehen die Chancen und Bedrohungen, die auf Ihre Apotheke wirken. Aktueller Fall eines externen Einflusses ist die Verhandlung über das Fremd- und Mehrbesitzverbot vor dem Europäischen Gerichtshof. Auch die neuen Rabattverordnungen der Krankenkassen ändern Ihre Umwelt tiefgreifend. Aus diesem Änderungen resultieren die Chancen und Gefahren. Versuchen Sie strategische relevante Chancen und Gefahren zu finden und schriftlich festzuhalten.</p>
<h5>Die SWOT-Matrix</h5>
<p>Nachdem Sie sich klar gemacht haben, wo Ihre Stärken und Schwächen liegen, und welche Chancen und Bedrohungen Sie erwarten, können Sie eine Matrix aufbauen, wie die folgende:</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 360px"><img class="  " title="Matrix zur Selbstanalyse" src="/wp-content/uploads/swot.jpg" alt="SWOT-Analyse Matrix" width="350" height="305" /><p class="wp-caption-text">Matrix zur Selbstanalyse</p></div>
<p>Folgende Kombinationen müssen überdacht werden:</p>
<p>Stärken/Chancen: Mit welchen Stärken kann ich welche Chancen unterstützen? Welche Stärken erhöhen die Chancenrealisierung?</p>
<p>Stärken/Bedrohung: Welchen Stärken müssen wir nutzen und Bedrohungen zu begegnen? Wie können vorhandene Stärken genutzt werden um den Eintritt bestimmter Gefahren zu verhindern?</p>
<p>Schwächen/Chancen: Wo können aus vermeintlichen Schwächen Chancen entstehen? Wie können Schwächen zu Stärken entwickelt werden?</p>
<p>Schwächen/Gefahren: Welche Schwächen müssen verbessert werden um drohende Gefahren umgehen zu können?</p>
<p>Mit dieser Matrix und den daraus resultierenden Kombinationen besitzen Sie nun einen Grundlagenplan in welche Richtung Sie Ihre Strategie entwickeln müssen. In Verbindung mit tiefergreifenden Analysen können Sie eine Karte zeichnen, in der Sie Ihre Position manifestieren können.</p>
<p><a title="Schritt 2: Konkurrenzanalyse" href="http://www.der-nievelstein.de/marketing-fuer-apotheken/strategisches-marketing-fuer-apotheken/der-weg-zur-eigenen-strategie-schritt-2-konkurrenzanalyse/">Hier geht es weiter zu Schritt 2: Der Konkurrenzanalyse</a></p>
<p>Wie Sie die einzelnen Anaylsetools in Ihrer Apotheke einsetzen können, bespreche ich gerne mit Ihnen in einem unverbindlichen persönlichen Gespräch. Kontaktieren Sie mich um einen Termin abzusprechen. Oder hinterlassen Sie einfach einen Kommentar, ob Ihnen dieser Artikel geholfen hat.</p>
<div class="meta">Ich freue mich über Ihr Feedback. Gerne lasse ich Ihnen über meinen <a title="Newsletter/Whitepaper Registrierung" href="http://www.der-nievelstein.de/newsletterwhitepaper/" target="_self">Newsletter</a> auch detaillierte Informationen zu verschiedenen Themen zukommen.</div>
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		<title>Positionierung durch Konzentration oder durch Diversifikation?</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 16:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer mehr Apotheken flüchten auf der Suche nach Umsätzen in die Produktdiversifikation. Verschiedene Produkte, wie Reformhausprodukte und Drogerieprodukte werden aufgenommen und verkauft. Kurzfristige Umsatzsteigerungen können diese Produkte bewirken, doch was kommt danach? In den folgenden Zeilen beschäftige ich mich mit genau dieser Frage. Sind diese Diversifikationsmaßnahmen wirklich eine Hilfe für die Apotheken, oder geht der Schuss letztendlich nach hinten los?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 5px; margin-top: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fmarketing-fuer-apotheken%2Fstrategisches-apo-marketing%2Fpositionierung-durch-konzentration-oder-durch-diversifikation%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fmarketing-fuer-apotheken%2Fstrategisches-apo-marketing%2Fpositionierung-durch-konzentration-oder-durch-diversifikation%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Seitdem ich mich intensiver mit Apotheken-Marketing beschäftige, schaue ich mir diverse Apotheken genauer an. Wie sind sie aufgebaut? Welche Produkte sind in der Freiwahl positioniert? Wie stellt sich die Apotheke dar? Dabei ist mir aufgefallen, dass das einst klare Profil der Apotheke als medizinische Beratungsstelle immer mehr verwässert wird.</p>
<h5>Beispiel: Eine Apotheke in Mülheim an der Ruhr in einem Einkaufszentrum</h5>
<p>Betritt man die Apotheke ist man erst einmal beeindruckt von der Größe. So groß wie manche Modeboutique werden dem Kunden strategisch und nach psychologischen Gesichtspunkten teure Kosmetik und Drogerieprodukte in den Weg gestellt. Würde man nicht wissen, dass man in einer Apotheke steht, könnte man sich genauso gut in einem &#8220;dm&#8221; befinden. Ganz am Ende des großen Raums sind die modernen Service-Insel positioniert. Das heißt man muss durch die komplette Freiwahl wandern, ehe man endlich einen Ansprechpartner für seine medizinischen Probleme bekommt. <span id="more-80"></span></p>
<p>Der Gedanke dahinter ist klar und auch sehr häufig in Supermärkten erfolgreich praktiziert. Muss sich der Kunde erst einmal durch Produkte, die nicht in seinem Fokus lagen, als er den Laden betrat, durchkämpfen, findet er vielleicht doch noch etwas, was er brauchen könnte. Dies funktioniert sehr gut in Supermärkten. Hier sind die Frische-Abteilungen wie Fleisch und auch Obst in den hinteren Bereichen zu finden. Ehe man also das Fleisch für den Braten kaufen kann, muss man erst einmal durch alle Non-food Artikel, Convenience-Food, und jede Menge andere Sachen.</p>
<p>Betrete ich eine Apotheke dagegen, geht es mir meistens nicht wirklich gut. Ich komme gerade vom Arzt, der mir ein Medikament aufgeschrieben hat, und ich will eigentlich nur wieder ins Bett um gesund zu werden. Das heißt ich möchte möglichst schnell mit einer Bedienung reden. Da habe ich nicht wirklich Lust mich durch ein riesiges Sortiment durchzukämpfen bis ich dann endlich mal einen Menschen sehe. Selbst wenn ich nicht vom Arzt komme, ist der Gang in die Apotheke doch eher sehr selten zum Bummeln. Also ich habe noch selten jemanden sagen hören: &#8220;Komm, lass uns in die Apotheke bummeln gehen.&#8221;</p>
<h5>Das Profil schärfen: Beratung, Beratung und nochmals Beratung</h5>
<p>Mit dieser überzeichneten Situation möchte ich darstellen, dass erfolgreiche Konzept aus dem Supermarkt nicht zwingend auf die Apotheke umgesetzt werden kann. Der Grund ist einfach das Profil der Apotheke. Bei einem Supermarkt erwartet man keine Beratung. Ganz im Gegenteil wäre es eher nervend wenn in der Frische-Abteilung ein Verkäufer neben mir steht und versucht mir die teuren Obstsorten aufs Auge zu drücken. In einer Apotheke dagegen brauche ich Beratung. Ich habe ein medizinisches Problem, sei es ich brauche ein bestimmtes Medikament, oder eine Beratung in der Selbstmedikation.</p>
<p>Eine Apotheke ist kein Selbstbedienungsladen. Sicherlich können in der Freiwahl Produkte positioniert werden, die Kunden gerne mal nebenbei kaufen. Ich erinnere mich immer noch gut daran, dass ich als Kind immer die Kinder Em-Eukal haben wollte, in der roten Tüte mit dem Kind darauf. Doch ich wage zu bezweifeln, dass Drogerieprodukte helfen das Profil der Apotheke gegenüber den Drogerieketten zu schärfen. Ganz im Gegenteil werden sich durch solche Produkte die Profile aneinander nähern. Somit wird das klare Profil der Apotheke verloren gehen.</p>
<h5>Konzentration statt Diversifikation</h5>
<p>Das beratungsintensive Profil der Apotheke ist ihr größtes Kapital. Durch Konzentration auf Kernkompetenzen kann eine klare Positionierung in den Köpfen der Kunden erreicht werden. Auch wenn Zusatzprodukte Zusatzprofite versprechen, muss man jedoch die Wirkung auf lange Sicht betrachten. Kurzzeitig kann der Umsatz mit Drogerie- und Reformhaus-Produkten gesteigert werden, doch spätestens wenn das Fremdbesitzverbot fällt, wird sich die Apotheke nicht mehr von der Drogerie unterscheiden. Und dann zählt wieder nur der Preis.</p>
<div class="meta">Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder auch nicht gefallen hat, schreiben Sie doch ein Kommentar. Diskutieren Sie mit mir und den anderen Mitlesern die Möglichkeiten der Positionierung. Sie können natürlich auch meinen <a title="Newsletter/Whitepaper Registrierung" href="http://www.der-nievelstein.de/newsletterwhitepaper/" target="_self">Whitepaper</a> beziehen, der Ihnen 6 mal im Jahr ein Thema detailliert näher bring.</div>
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		<title>Strategisch gut positioniert? &#8211; Generelle Marketing Strategien</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 22:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
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<category>Apotheke</category><category>Apotheken</category><category>Apothekenmarketing</category><category>Beratung</category><category>Differenzierung</category><category>Fokussierung</category><category>Marketing</category><category>Michael Porter</category><category>Nievelstein</category><category>Positionierung</category><category>Preisführer</category><category>Preisführerschaft</category><category>Stefan</category><category>Strategie</category><category>Wettbewerbsstrategien</category>
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		<description><![CDATA[Strategisches Marketing ist vermutlich der interessanteste Bereich des Marketings, doch zu gleich auch eines der schwersten. In Anlehnung an den Harvard Business School Professor Michael E. Porter erläutere ich den folgenden Zeilen welche grundlegenden Strategien zur Positionierung existieren. Preisführerschaft, Differenzierung und Fokussierung. Die drei Grundstrategien werden als bildhaften Beispiel erläutert. Gleichzeit möchte ich Hinweise darauf geben welche Strategien für Apotheken funktionieren könnten. Viel Spaß beim lesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 5px; margin-top: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fmarketing-fuer-apotheken%2Fstrategisches-apo-marketing%2Fstrategisch-gut-positioniert-generelle-marketing-strategien%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.der-nievelstein.de%2Fmarketing-fuer-apotheken%2Fstrategisches-apo-marketing%2Fstrategisch-gut-positioniert-generelle-marketing-strategien%2F" height="61" width="51" /></a></div><p>Seien Sie mal ehrlich, haben Sie sich selbst schon mal gefragt, was macht Sie anders als Ihre Apothekerkollegen? Warum kommen die Kunden bei Ihnen kaufen, und nicht bei Ihrem Kollegen um die Ecke? Die Produkte können es wohl kaum sein, denn die sind nun wirklich fast gleich. Dennoch, viele Kunden kommen zu Ihnen, und eben nicht zu Ihren Kollegen.</p>
<p>Vermutlich haben Sie sich diese Frage mit den Argumenten Beratung und Freundlichkeit beantwortet. Das Problem ist nur, Ihre Apothekerkollegen beantworten diese Frage eben auch genau mit diesen beiden Argumenten.</p>
<p>Machen Sie sich keine Sorge, Strategien zur Positionierung zu entwickeln ist wohl eine der schwierigsten, aber wohl auch die wichtigste und interessanteste Aufgabe im Bereich Marketing.</p>
<p>Nach dem Buchautor und Harvard Business School Professor <a title="Mehr über Michael E. Porter" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_E._Porter" target="_blank">Michael E. Porter</a> gibt es lediglich 3 generelle Positionierungsstrategien, die er in seinem Buch &#8220;<a title="Hier könne Sie das Buch kaufen" href="http://www.amazon.de/Wettbewerbsstrategie-Methoden-Analyse-Branchen-Konkurrenten/dp/3593387107/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1218836688&amp;sr=8-1" target="_blank">Wettbewerbsstrategie: Methoden zur Analyse von Branchen und Konkurrenten</a>&#8221; darstellt. Diese wären:</p>
<p>- Preisführerschaft<br />
- Differenzierung<br />
- Fokussierung</p>
<p>Wobei angemerkt werden muss, dass sich die Fokussierungsstrategie nochmals in Fokus-Preisführerschaft und Fokus-Differenzierung gliedert, doch dazu mehr.<span id="more-61"></span></p>
<h5>Preisführerschaft</h5>
<p>Diese Strategie schein in den heutigen Zeiten jeder zu verfolgen, aber wirklich konsequent umsetzen erreichen nur die Wenigsten. Es sei dahingestellt, ob dies eine Erstrebenswerte Positionierung ist, doch muss angemerkt werden, dass diese Strategien darauf abzielen besonders profitabel am Markt agieren zu können, und dazu gehört eben auch die Preisführerschaft. Doch zurück zum Thema. Wenn Sie an Unternehmen denken, die Preisführerschaft anstreben fallen Ihnen sicherlich auf Anhieb die uns bekannten Discounter ein, wie LIDL, ALDI, MediaMarkt etc.</p>
<p>Wir möchten diese Preisführer mal genauer unter die Lupe nehmen:</p>
<p>ALDI: Wer kann sich noch an die Anfänge erinnern, als ALDI Geschäft fast ausschließlich aus Konserven auf Paletten bestanden. Aus diesen Zeiten rührt auch der Name: ALbrecht DIscounter. Zu dieser Zeit hat ALDI ganz klar eine Strategie der Preisführerschaft angestrebt und auch konsequent durchgeführt. Herr Albrecht hat große Abnahmemengen mit seinen Zulieferern ausgehandelt, kaum Geld für Geschäftsausstattungen oder Werbung ausgegeben und konnte so wirklich Lebensmittel günstiger als alle anderen anbieten und hat dabei noch sehr gutes Geld verdient.</p>
<p>Schauen Sie sich ALDI heute an. Das hat nur noch wenig mit dem Image von damals gemein. Große Produktpalette, angenehme Geschäftsgestaltung, Werbung in fast jeder Tageszeitschrift&#8230; das alles sind Dinge, die Geld kosten. Schauen Sie sich die Preise bei ALDI an und vergleichen Sie sie bei anderen Lebensmitteln Ketten. ALDI ist nicht mehr wirklich günstiger. Aber man muss auch zu Gute halten, Herr Albrecht möchte dieses Image gar nicht mehr aufrechterhalten. Er hat die Strategie geändert zur Differenzierung. Und wir alle gehen immer noch gerne dort einkaufen.</p>
<p>LIDL: Könnte man eigentlich mit ALDI gleichstellen nur wurde hier die Preisführerschaft nicht so konsequent durchgesetzt wie es in den Anfängen von ALDI war. Vielmehr scheint es so, als würde LIDL lediglich ein günstigerer ALDI sein wollen. Die Geschäfte ähneln sich, die Produkte sind fast gleich, überhaupt gibt es wenig Unterschiede zwischen den Discountern. Außer den, dass LIDL immer noch veröffentlicht besonders günstig zu sein. Doch dies hat nichts mehr mit Strategie zu tun, dies ist lediglich ein Image. Käme es nun zum harten Konkurrenzkampf zwischen LIDL und einem neuen Discounter, der wie ALDI in den Anfängen agiert, würde LIDL letztendlich die Preisführerschaft nicht mehr für sich beanspruchen können. Denn Preisführerschaft heißt, man verkauft nicht nur billiger als alle anderen, sondern man produziert bzw. kauft günstiger ein als alle anderen.</p>
<p>MediaMarkt: Eines meiner Lieblingsgeschäfte neben Praktiker. Ein typischer Elektronik Discounter. Viel Werbung, viel Image, ein paar Angebote, der Rest ist Schweigen. Auch hier darf bezweifelt werden, dass MedieMarkt wirklich die Preisführerschaft für sich beanspruchen könnte, wenn es hart auf hart kommt. Den einzigen Vorteil den diese Kette besitzt ist die METRO AG die im Hintergrund agiert. Hier sitzen kluge Köpfe die dafür sorgen, dass selbst an den Billigangeboten noch Geld verdient wird. Also Fazit, auch hier mehr Image als wirklich Preisführerschaft.</p>
<p>Preisführer kann immer nur ein Unternehmen bzw. Marke in einer Industrie sein. Kämpfen mehrere Unternehmen um diese Position wird sich letztendlich einer heraus kristallisieren, der wirklich günstiger produzieren kann als alle anderen. Denn auf Dauer kann kein Unternehmen unter Produktionskosten verkaufen.</p>
<p>Beziehen wir das ganze auf die Apothekenlandschaft haben einige Zeit verschiedene Versandapotheken den Titel des Preisführers für sich beansprucht. Durch gesetzliche Bedingungen konnten hier aber lediglich Kosten in der &#8220;Supply Chain&#8221; also Bezugskette eingespart werden. Aber es scheint so, als ob die meisten Deutschen dies nicht wirklich zu schätzen wüssten. Herauskristallisiert hat sich DocMorris. Allerdings sollte auch hier hinterfragt werden, ob dieses Unternehmen wirklich günstiger bezieht und vertreibt als andere. Immerhin gibt es schon einige DocMorris Apotheken. Also an Miete kann nicht mehr gespart werden.</p>
<p>Doch sind wir mal ehrlich, Preisführerschaft ist keine passende Strategie für Apotheken.</p>
<h5>Differenzierung</h5>
<p>Hier wird es nun interessant für Apotheken. Differenzierung bedeutet es werden andere Werte, andere Nutzen, mehr Wert, dem Kunden angeboten. Dies ist im Grunde genommen die Strategie, die momentan die meisten Apotheken nutzen. Sie versuchen sich von Ihrem Mitbewerbern durch besondere Freundlichkeit und Beratung abzugrenzen. Aber wie bereits erwähnt, dies ist schwierig. Eine Gewisse Differenzierung entsteht bereits durch geografische Gegebenheiten. Für viel Leute sind Sie die nächste Apotheke, und der Mensch ist ja doch von Grunde auf eher faul. Doch ich möchte Ihren Erfolg sicherlich nicht nur auf die Faulheit Ihrer Kunden reduzieren. Persönliche Beziehungen, Sympathie, Ruf und sicherlich auch Beratung und Freundlichkeit spielen eine weitaus größere Rolle. Doch sind dies Attribute mit denen eine erfolgreiche Differenzierung erreicht werden kann? Eine erfolgreiche Differenzierung funktioniert nur auf lange Sicht, wenn das Differenzierungsmerkmal nicht zu leicht nachgeahmt werden kann.</p>
<p>Ein Beispiel: Persil hatte irgendwann, ich glaube es war in den 90ern, die Megaperls herausgebracht. Dies kleinen runden Dinger waren nichts anderes als gepresstes Waschpulver. Doch der Zusatznutzen für die Anwender war eine leichtere Dosierung und kein Einstauben mehr beim Umfüllen. Dieses Differenzierungsmerkmal wurde allerdings nach wenigen Wochen von Ariel, Weißer Riese und noch vielen anderen Waschmitteln imitiert. Damit war diese Merkmal hinfällig und man ging weiter, zum Flüssigwaschmittel. In Unternehmen wie Henkel arbeiten viele Menschen in der Entwicklung und Forschung um solche Differenzierungsmerkmal herauszuarbeiten. Durch Differenzierung also Mehrwert für den Kunden können höherer Preis gefordert werden. Persil bewegt sich im Premiumpreissegment. Spee dagegen ist eine günstiger positionierte Marke, ebenfalls von Henkel.</p>
<p>Fazit: Differenzierung ist ein guter Weg sich zu positionieren ohne die Preise kaputt zu machen.</p>
<h5>Fokussierung:</h5>
<p>Fokussierung ist hier gemeint als Segmentierung. Aus diesem Grund ist diese Strategie auch in die beiden Unterstrategien unterteilt, Fokus-Preisführerschaft und Fokus-Differenzierung. Bedient man nur ein gewisses Segment eines Marktes, sagen wir mal in Ihrem Fall als Apotheke Sie spezialisieren sich auf dem Magen- und Darmtrakt. Sie haben die besten Medikament und viel Erfahrung in der Beratung in diesem Bereich. Sie kooperieren mit einem spezialisierten Arzt zusammen und erreichen einen hervorragenden Ruf. Dies würde der Fokus-Differenzierung entsprechen. Die Kooperation mit dem Arzt, die außergewöhnliche Beratung in diesem Segment unterscheidet sie von ihren Konkurrenten.</p>
<p>Ein Segment kann aber auch anders bedient werden. Indem Sie Ihre Kompetenzen auf Margen- und Darmtrakt bündeln können Sie ihre Lagerkosten reduzieren. Als Spezialapotheke haben Sie keinen riesigen Handverkauf, sie beziehen größere Mengen von einzelnen Präparaten und erhalten so bessere Preise von Großhändlern. Diese bessere Konditionen reichen Sie weiter an Ihre Kunden. Auf diesem Weg können Sie eine Preisführerschaft in dem Segment der Magen- und Darm Patienten erreichen. Das gute daran ist, Apotheken, die keine Fokussierung betreiben haben es sehr schwer an dieser Preisführerschaft zu kratzen.</p>
<p>Das Risiko der Fokussierung liegt darin, dass das angestrebte Segment womöglich zu klein ist. Auch wandeln sich Märkte und eventuell schrumpft das von Ihnen einst profitable Segment, so dass  Sie ihre Strategie ändern müssen. Genauso gilt auch hier das Problem, dass bei Differenzierung das Merkmal nicht zu leicht imitiert werden kann. Auch die Kostensenkungen sollten nicht von jedem Ihrer Kollegen genauso leicht erreicht werden können.</p>
<p>Welche Strategie Sie am besten verfolgen kann man nicht pauschal sagen. Dies hängt von Ihrer Konkurrenz, Ihrem Markt und vielen anderen Faktoren ab. Welche Faktoren da noch reinspielen, und wie man diese erfahren kann, werde ich in einem weiteren Artikel erläutern.</p>
<p>Gerne helfen ich Ihnen dabei eine Strategie zu entwickeln. Sprechen Sie mich an.</p>
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