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	<title>Nievelstein - Marketing- und Kommunikationsberatung &#187; Positionierung &gt;&gt; Nievelstein &#8211; Marketing- und Kommunikationsberatung</title>
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	<description>Strategisch gut beraten!</description>
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		<title>5 einfache Tipps für den Erfolg Ihres Restaurants</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 12:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie und Konzeption]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie können 5 Tipps ein Restaurant zum Erfolg führen? Indem sie vereinfacht darstellen, was gutes Marketing ausmacht. Lesen Sie die folgenden konkreten Hinweise und Sie werden einen guten Schritt Richtung Erfolg machen. <a href="http://www.der-nievelstein.de/strategie-konzeption/5-einfache-tipps-fuer-den-erfolg-ihres-restaurants/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: -67px; margin-top: 3px;">
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			</a>
		</div>
<p>In einem <a title="Gastro-Marketing kann jeder! Oder doch nicht?!" href="http://www.der-nievelstein.de/marketing-fuer-gastronomie/gastro-marketing-kann-jeder-oder-doch-nicht/" target="_self">anderen Artikel</a>, habe ich erklärt, dass das TV gerne den Eindruck vermittelt, es wäre das einfachste der Welt ein Restaurant zum Erfolg zu führen. Dass dem natürlich nicht so ist, weiß jeder, der schon einmal probiert hat, selbst ein Restaurant zu führen. Besonders die betriebswirtschaftlichen Hintergründe sind nicht immer ganz einfach. Dennoch möchte ich Ihnen hier die 5 wichtigsten Aspekte näher bringen, die für den Erfolg Ihres Restaurants kritisch sind.<span id="more-507"></span></p>
<h5>1. Grenzen Sie sich ab</h5>
<p>Herr Rach geht zu Beginn seiner Sendung fast immer durch den Ort um sich die Konkurrenz anzuschauen. Sicherlich ist das sehr banal dargestellt, doch die Konkurrenzanalyse ist sehr wichtig um das eigene Restaurant von den anderen abzugrenzen. Denn, sollte Ihr Angebot ähnlich dem der anderen am Ort sein, entscheidet letztendlich nur die Lage, oder aber der Preis. Und glauben Sie mir, der Billigste möchten Sie nicht sein. Also schauen Sie, was es noch nicht gibt und bieten Sie es an. Aber Obacht, eine Calzone mit Nutella möchte vermutlich niemand essen. Also nicht in abstruse Ideen verfallen. Besser eine solide Abgrenzung mit bekannten Gerichten. Anders sein als alle anderen um jeden Preis geht auch schnell nach hinten los. Sollten Sie Probleme bei der so genannten Positionierung Ihres Restaurants haben, lassen Sie sich von einem Profi helfen.</p>
<h5>2. Seien Sie authentisch</h5>
<p>Sie können Ihr Restaurant nicht &#8220;Der Italiener&#8221; nennen, und dann Currywurst und Pommes verkaufen. Die Kunden nehmen eine Erwartungshaltung ein, die durch Ihren Namen und Ihr Erscheinungsbild geprägt ist. Sollte diese Erwartungen nun nicht erfüllt werden, dabei sage ich nicht einmal, dass Sie schlechter sind, wird der Kunde unzufrieden Ihr Restaurant verlassen. Wenn ich Lust auf spanisches Essen habe, möchte ich keine französische Ente essen. Einen etwas ausführlicheren Artikel finden Sie <a title="Erfolgsfaktor Authentizität" href="http://www.der-nievelstein.de/marketing-fuer-gastronomie/praktisches-gastro-marketing/erfolgsfaktor-authentizitaet/" target="_self">hier!</a></p>
<h5>3. Kochen Sie frisch</h5>
<p>Keiner mag wirklich Dosenfraß. Auch wenn das preislich und vor allem lagertechnisch einiges vereinfachen würde, so wird dieser Sparbumerang sehr bald zurückkommen. Fast jeder schmeckt den Unterschied zwischen frischen Champignons und Konservengemüse. Frische Zutaten aus der Region helfen zudem ein gewissen Lokalkolorit zu leben. Ihre Kunden werden Ihre frische, regionale Küchen schätzen. Keiner braucht wirklich Pangasius-Filet, wenn der gute alte Kabeljau viel näher liegt.</p>
<h5>4. Zeigen Sie sich</h5>
<p>In meinem <a title="Abgesang auf mein Lieblingsrestaurant - Was lief falsch?" href="http://www.der-nievelstein.de/allgemeines/gastronomie-allgemein/abgesang-auf-mein-lieblingsrestaurant-was-lief-falsch/" target="_self">Trauerartikel</a> über mein Lieblingsrestaurant, habe ich bereits geschrieben, dass fehlende Kommunikation auch das beste Restaurant in den Ruin treibt. Wer ein Restaurant aufmacht und dann darauf wartet, dass die Gäste von ganz alleine zu Ihnen kommen, wird einen langen grauen Bart und einen leeren Geldbeutel bekommen. Mundpropaganda ist etwas ganz hervorragendes und vor allem auch viel effektiver als klassische Werbung. Doch irgendeiner muss damit mal anfangen. Doch wie soll dieser eine zu Ihnen finden, wenn niemand Ihr Lokal kennt? Also, Anzeigen, Flyer, PR, alles was recht ist. Hauptsache die Leute lesen Ihren Namen und Ihr Angebot. Auch Mittagstisch-Aktionen zu besonders günstigen Preisen und vielleicht sogar mit Lieferservice helfen das neue Lokal bekannt zu machen. Dann können sie besonders gut mit Ihren Kochkünsten punkten.</p>
<h5>5. Kennen Sie Ihre Kunden</h5>
<p>Stammgäste sind etwas wunderbares. Man kann mit Ihnen rechnen. Je mehr Stammgäste man hat, desto sicherer ist die Kalkulation. Machen Sie auch Ihren Gelegenheitsgästen, Stammgäste. Trainieren Sie Ihr Personal darauf, sich die Vorlieben der Gäste einzuprägen. Bestellt ein Paar jedes mal 2 Weißwein, so kann der Service beim nächsten mal, einen ganz besonderen Weißwein empfehlen. Verwöhnen Sie ihre Gäste auch mal mit einem <a title="Definition Amuse gueule bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amuse-Gueule" target="_blank">Amuse gueule</a>. Das heißt nicht, dass Sie Ihren Gästen permanent Geschenke machen. Stattdessen gilt es, den Kunden etwas besonderes zu bieten, so dass Sie gerne wiederkommen. Je besser Sie dabei Ihre Kunden kennen, desto besser können Sie Ihnen genau die Empfehlungen aussprechen, die sie hören möchten.</p>
<p>Sie sehen also, die Dinge die Herr Rach in seiner Fernsehsendung zeigt, sind im Grunde genommen alle richtig. Nur müssen diese ernsthaft durchgeführt werden. Professionelle Hilfe garantiert dabei, dass Sie die richtigen Informationen für Ihre Entscheidungen erhalten und dass Ihre Anstrengungen in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Gerne stehe ich für Sie bereit. Vereinbaren Sie mit mir ein unverbindliches Gespräch. Lassen Sie uns schauen, ob und wie ich Ihnen helfen kann.</p>
<div class="meta">Hat Ihnen der Artikel gefallen? Was finden Sie gut? Was finden Sie nicht so gut? Fragen, Anregungen, Kritik? Schreiben Sie einen Kommentar und treten Sie mit mir und den anderen Lesern dieser Seite in einen Dialog. Oder abonnieren Sie sich meinen <a title="Registrierung Newsletter/Whitepaper" href="http://www.der-nievelstein.de/newsletterwhitepaper/" target="_self">Whitepaper</a>, der alle 2 Monate relevante Themen des Bereichs Gastromarketings ausführlich behandelt.</div>
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		<title>Was zum Teufel ist &#8220;After Work Cooking&#8221;?</title>
		<link>http://www.der-nievelstein.de/in-der-praxis/was-zum-teufel-ist-after-work-cooking/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 13:17:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[In der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[After Work Cooking]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
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		<category><![CDATA[Kleeberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurantkonzept]]></category>
		<category><![CDATA[Unter Volldampf]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im folgenden Artikel gehe ich auf die Entwicklung des "After Work Cookings" ein. Dabei versuche ich zu veranschaulichen, welche Möglichkeiten dieses Konzept für Ihr Restaurant bedeuten kann, versuche aber auch vor Übereifer zu warnen. <a href="http://www.der-nievelstein.de/in-der-praxis/was-zum-teufel-ist-after-work-cooking/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: -67px; margin-top: 3px;">
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			</a>
		</div>
<p>Die &#8220;After Work&#8221;-Reihe hat eine weitere Variation erhalten. Das Prinzip von den After-Work Erlebnissen ist dabei natürlich immer das gleiche. Lockeres Zusammenkommen, um sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen. Halb Singelbörse, halb Businessmeeting. Eine reale Art des Social-Networkings.</p>
<h5>&#8220;After Work&#8221;-WAS?</h5>
<p>Mit &#8220;After Work Cooking&#8221; werden nun neue Erlebniswelten angesprochen. Dabei werden zwei Trends geschickt miteinander vernetzt. Zum einen ist Kochen hip geworden. Sendungen wie &#8220;Schmeckt nicht, gibt&#8217;s nicht&#8221; oder &#8220;Kerner kocht&#8221; haben den Weg für eine ganze &#8220;Gastronomie&#8221;-Fernsehlandschaft geebnet. Fernsehköche werden gefeiert wie Fußballhelden bei einer WM. Namen wie Tim Mälzer, Jamie Oliver, Gordon Ramsey und Kolja Kleeberg kennt inzwischen jeder, der seinen Fernsehr einschaltet. Doch nicht nur wurden Köche prominenter, auch das Selbstkochen wurde immer interessanter. Das perfekte Dinner, die Koch-Arena, die Küchenschlacht, oder auch Unter Volldampf gibt einen Einblick in die Qualität der Hobbyköche. Kochen ist cool.<span id="more-490"></span></p>
<h5>Die Hintergründe</h5>
<p>Auf der anderen Seite wird auch immer mehr genossen. Seit 1996 steigt der Außer-Haus-Verzehr kontinuierlich an. Immer mehr Menschen möchten das Besonder der Bewirtung erleben. Mit allen Sinnen genießen. Vewöhnt werden. Das sind die Gründe warum Menschen in Restaurants gehen und gerne auch etwas mehr bezahlen. Dabei sind die Qualitätsansprüche noch gestiegen.</p>
<p>&#8220;After Work Cooking&#8221; vereint nun diese beiden Trends. Denn bei diesem &#8220;After Work&#8221;-Konzept können die hart arbeitenden Menschen, nach Ihrer Tätigkeit unter Anleitung eines Profikoch in einer großen Gruppe ein mehr gängiges Menü kochen und nach vollbrachten Werk auch gemeinsam genießen. Dies fördert die Kommunikation und man lernt noch eine Menge dabei.</p>
<h5>Was steckt dahinter?</h5>
<p>Dieses Konzept spricht dabei nicht nur ambitionierte Jungköche an, sondern ganze Veranstaltungsgruppen. So kommt es vor, dass der Geschäftsführer mit seinen Geschäftspartnern genauso dabei ist, wie eine Gruppe aus einem Verein. Das schöne dabei, Kochen verbindet. Man kommt sich näher und die Barrieren der Kommunikation, die im Restaurant allein schon durch den Tisch repräsentiert werden, sind aufgehoben. Eine lockere Atmosphäre ermöglicht den ungezwungenen Austausch. Hier sind neue Geschäftsanbahnungen ebenso möglich, wie interessante Diskussion oder heiße Flirts.</p>
<p>Billig sind diese Veranstaltungen nicht. Müssen sie auch nicht. Denn gutes Kochen in stilvollem Ambiente ist ein Konzept das auf die besser verdienende Bevölkerung abzielt. Genuss kostet. Bestehende Konzepte des &#8220;After Work Cookings&#8221; gibt es zwischen 200 EUR pro Person (München) und 200 Euro pro Gruppe (zwischen 8 und 20 Personen, Hamburg).</p>
<h5>Was bringt es für den Gastronomen?</h5>
<p>Soweit die Kundenseite. Viel interessanter ist doch, was es für Ihr Restaurant bedeuten kann. Im nomyblog wird in der <a title="Nomy Ausgabe 03_08" href="http://www.nomyblog.de/wp-content/uploads/nomy_0308.pdf" target="_blank">Ausgabe 03_08</a> des E-zines Konzepte in allen Teilen Deutschlands vorgestellt. Meistens wird hier dieses Prinzip als durchgängiges Restaurantkonzept genutzt. Das ganze Ambiente und auch Cross-Selling Möglichkeiten sind auf das Zusammenkochen ausgelegt. Das Hotel Berlin bietet dieses Konzept nun als Event an, welches in regelmäßigen Abständen durchgeführt wird. Auch nachzulesen im <a title="After Work Cooking - Ideen für den Magen und fürs Herz" href="http://www.nomyblog.de/nomyblog/after-work-cooking-idee-fur-den-magen-und-furs-herz/" target="_blank">nomyblog</a>.</p>
<p>Das Konzept ist genial wenn es <a title="Erfolgsfaktor Authentizität" href="http://www.der-nievelstein.de/marketing-fuer-gastronomie/praktisches-gastro-marketing/erfolgsfaktor-authentizitaet/" target="_self">authentisch</a> umgesetzt und gelebt wird. Denn durch solche Events kann man nicht nur zusätzliches Geld verdienen, sondern hervorragend Kundenbindung aufbauen. Eine gute Beziehung zum Restaurant oder sogar zum Koch hilft ungemein Kundenstamm aufzubauen. Natürlich sollte der Koch dabei nicht seine eigenen Kreationen verraten, aber doch kann er durch Weitergabe seines Handwerks seine Kompetenz zeigen. Die Kunden wird es freuen. Wie gesagt, Kochen ist Genuss, egal ob vor dem Pass, oder hinter dem Pass. Diesen Genuss erlebbar machen ist der Grundgedanke des Restaurants. Das Konzept des &#8220;Mitkochens&#8221; ist hier ein weiteres Instrument genau dies zu schaffen.</p>
<h5>Was es bei der Umsetzung zu beachten gilt</h5>
<p>Die Umsetzung solcher Konzept bedarf allerdings einiges an Planung und Voraussetzungen. Ist die Küche groß genug um eine Gruppe von 10 Mann darin arbeiten zu lassen? Ist man als Koch entspannt genug, Laien hochwertige Produkte verarbeiten zu lassen? Ist man Bereit den höheren Verschnitt in Kauf zu nehmen? Ein solches Event stellt besondere Anforderungen an die Kalkulation. Auch die Kommunikation des Events muss durchgängig geplant sein. Es gibt nichts schlimmeres als ein Event zu planen, zu dem später keiner kommt.</p>
<p>Strategisch bietet das Konzept viele Ansatzmöglichkeiten sich in einem engen Markt zu positionieren, bzw. die avisierte Positionierung erlebbar zu machen. Operativ stellt es große Herausforderungen an die Planung. Doch die Wirkung sollte nicht unterschätzt werden.</p>
<div class="meta">Vielleicht passt dieses Konzept ja auch zu Ihnen? Gerne können Sie mit mir über die Kommentarfunktion darüber diskutieren. Oder Sie kontaktieren mich und wir besprechen die Möglichkeiten bei einem guten Glas Wein. Ich werde dieses Thema auch detaillierter in meinem <a title="Newsletter/Whitepaper Registrierung" href="http://www.der-nievelstein.de/newsletterwhitepaper/" target="_self">Newsletter</a> ansprechen.</div>
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		<title>Gastro-Marketing kann jeder! Oder doch nicht?!</title>
		<link>http://www.der-nievelstein.de/nebenschauplaetze/marketing/gastro-marketing-kann-jeder-oder-doch-nicht/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 20:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastronomisches]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Artikel räumt der unabhängige Marketing- und Kommunikations-Berater Stefan Nievelstein mit den unrealistischen Fernsehsendungen auf, die angeblich in 7 Tagen einen maroden Gastronomiebetrieb in ein Goldquelle verwandeln. Er zeigt dabei unverblümt auf, wie viel Arbeit tatsächlich dahinter steckt und gibt Tipps, auf welche Bereich man besonders achten sollte. <a href="http://www.der-nievelstein.de/nebenschauplaetze/marketing/gastro-marketing-kann-jeder-oder-doch-nicht/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: -67px; margin-top: 3px;">
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			</a>
		</div>
<p>In Zeiten, in denen der Gastronomie medial immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, rückt natürlich auch die betriebswirtschaftliche Seite dieser Branche in den Fokus. Immer wieder gerne gesehen, sind der Restaurant-Kritiker Rach, Gordon &#8220;F..k&#8221; Ramsey, die Kochprofis, aber auch Schuldnerberater Peter Zwegat hat es schon einmal mit den Problemen der Gastronomie zu tun.</p>
<h2>Gastronomie kann ja nicht so schwer sein!</h2>
<p>Wenn man sich diese Sendungen anschaut, bekommt man leicht den Eindruck, dass es ja nicht so schwer sein kann, ein Restaurant zu führen. Einfach frische Zutaten aus der Region benutzen, mit einem Probeteller durch die Fußgängerzone laufen, ein neues Logo, eine neue Karte, und schon läuft das Ding wie geschmiert. Jeder echte Gastronom, der schon lange sein Restaurant führt und jegliche Hochs und Tiefs miterlebt hat, würde bei solchen Erfolgsrezepten am liebsten vor Wut in seine gusseiserne Pfanne beißen. Denn was beim Kollegen Rach innerhalb einer Stunde so salopp gemacht wird, erfordert im realen Leben viel Zeit, noch mehr Mühe und Kraft und eine unendliche Geduld. Selbst ein echter Profi wie Rach kann kein Restaurant in 7 Tagen retten.<span id="more-266"></span></p>
<h2>Die Sicht nach Innen</h2>
<p>Denn vor der eigentlichen Rettung stehen so viele Dinge, die geklärt werden müssen. Dort ist zum einen erst die Problemanalyse. Was läuft falsch? Warum bleiben die Kunden weg? Wie ist das Essen? Welches Image besitzt das Restaurant bei der Bevölkerung? Wie sehen die Angestellten die Situation? Und noch viele andere Fragen, die erst einmal auf des Pudels Kern hinführen müssen. Dabei hilft besonders die Einschätzung von Außen, von den Kunden. Klar, in jedem Restaurant wird man nach dem Essen gefragt, ob es geschmeckt hat. Doch selten bekommt man eine ehrliche Antwort. Oft hat man das Gefühl, dass der Frager auch keine ehrliche Antwort möchte, sondern vielmehr seine Pflicht herunterspult. Anonymes Kundenfeedback hilft wirkliche Schwachpunkte aufzudecken.</p>
<h2>Was macht die Konkurrenz?</h2>
<p>Dann sollte man unbedingt auch die Konkurrenz ganz genau beobachten. Auch hier sieht man Herrn Rach gerne in Zeitraffer die Konkurrenz begutachten mit dem bemerkenswerten Schluss, dass hier ein XX-Restaurant fehlt. Was diese XX auch immer sein mögen, kein anderer am Ort hat diese geniale Marktlücke bisher erkannt und für sich beansprucht. Damit hat Herr Rach zwar einen wesentlichen Punkt des Marketings tatsächlich vollzogen, nur gestützt sind seine Aussagen eher auf legere Beobachtungen denn auf echte Analysen. Ich weiß natürlich, dass Herr Rach ganz genau weiß, wie man ein Restaurant positioniert, und er das ganze im Zeitraffer zeigt, damit es in eine 50 minütige Fernsehsendung passt, doch das Bild was er damit zeichnet, schmälert die wirkliche Leistung, die hinter einem Positionierungskonzept steht.</p>
<h2>Wer soll mein Essen eigentlich essen?</h2>
<p>Denn zu einem wirklichen Positionierungskonzept gehören neben der Analyse des Restaurants und der Analyse der Mitbewerber auch die Zielgruppenanalyse. Wollen die Kunden überhaupt ein XXL-Restaurant? Wollen die Kunden überhaupt ein Schicki-Micki-Mega-Hochpreis-Dekadenz-Tempel? Was wollen die Kunden wirklich? Diese Fragen sind entscheidend, denn sie zeigen, was in dem Markt wirklich gefragt wird. Und genau das ist Aufgabe des Marketings: Herauszufinden, welche Leistungen vom Markt gerne gekauft werden.</p>
<h2>Was man nicht kennt&#8230;</h2>
<p>Dazu gehört auch die richtige Kommunikation. Es reicht nicht den Namen von &#8220;Ars Vivendi&#8221; in &#8220;Chez Franc&#8221; umzubenennen und ein neues Logo zu kreieren. Sicherlich war in diesem konkreten Fall die Namensänderung unabdingbar, jedoch wurde die Kommunikation des gleichen eher salopp gezeigt. Hinter einer erfolgreichen Kommunikation mit den Zielgruppen, muss ein durchgängiges Kommunikationskonzept stehen. Andernfalls kommt auch niemand in das Restaurant mit dem neuen Namen.</p>
<p>Dies sind nur die groben Dinge, die bei einer erfolgreichen Marketingstrategie beachtet werden müssen, doch genauso wichtig sind die kleinen Details. Denn eine Kundenbindung langfristig aufzubauen, und das ist ja das Ziel der Restaurants, möglich viele &#8220;Stammgäste&#8221; zu haben, wird schnell durch unstimmige Details erschwert, oder sogar unmöglich gemacht. Und gerade im Bereich Kundenbindung, scheinen viele Restaurants und Gastronomiebetriebe noch nicht wirklich die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Dabei geht es weniger um Bonushefte, oder Rabattmarken etc. Hier geht es darum, dass sich der Gast gut aufgehoben fühlt und eben nicht jedes mal das Gefühl hat, er wäre ein Neukunde.</p>
<h2>Nein, Gastromarketing kann nicht jeder!</h2>
<p>Sie sehen also, es gibt viele Bereiche, die man seriös und objektiv betrachten muss, um für sich die Position im Markt zu sichern, mit der man seine Existenz langfristig sichern, ja sogar ausbauen kann. Dies ist eine langfristige Aufgabe, der man einen Großteil seiner Energie widmen muss. Alles andere ist unrealistisch. Gastromarketing kann also nicht jeder, man muss das entsprechende Know-How die Zeit und die Energie haben.</p>
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