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	<title>Nievelstein - Marketing- und Kommunikationsberatung &#187; Marketing &gt;&gt; Nievelstein &#8211; Marketing- und Kommunikationsberatung</title>
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	<description>Strategisch gut beraten!</description>
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		<title>Die 10 größten Irrtümer über Marketing</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 20:34:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[10 mal falsch. 10 Irrtümer. 10 Aussagen, die einem Marketingfachmann schmerzen. Ich hoffe ich kann mit diesem Artikel Ihr Verständnis für Marketing erweitern. <a href="http://www.der-nievelstein.de/nebenschauplaetze/marketing/die-10-groessten-irrtuemer-ueber-marketing/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Es gibt wohl kaum einen vielseitigeren gebrauchten Begriff als Marketing. Immer wieder liest man Marketing. Virales Marketing, digitales Marketing, Suchmaschinenmarketing und so weiter. Es hat den Anschein, als würde jegliche Art von Verkaufsförderung den Stempel Marketing bekommen. Die 10 größten Irrtümer beim Gebrauch des Wortes Marketing möchte ich hier nun folgend auflisten.<span id="more-495"></span></p>
<h2>1. Marketing ist gleich Werbung</h2>
<p>Nein, Marketing ist viel mehr als Werbung. Werbung ist lediglich ein kleiner Teil des Marketings</p>
<h2>2. Marketing hat immer was mit Verkaufsförderung zu tun</h2>
<p>Sicherlich ist das oberste Ziel des Marketings Umsatz und Gewinne zu steigern, dies umfasst jedoch einen viel größeren Bereich als reine Verkaufsförderung. Unter anderem auch die Öffentlichkeitsarbeit.</p>
<h2>3. Marketing muss man nicht machen</h2>
<p>Man kann nicht weiter daneben liegen. Denn man kann gar nicht kein Marketing machen. Egal wie man seine Kunden anspricht, ist dies ein Teil des Marketings. Auch der persönliche Verkauf. Der Unterschied liegt eher darin ob man Marketing plant, oder planlos Aktionismus betreibt.</p>
<h2>4. Gestaltung von Kommunikationsmitteln ist Marketing</h2>
<p>Gerne impliziert von diversen Werbeagenturen und Designerbuden, doch total falsch. Die Produktion von Kommunikationsmitteln wird zwar vom Marketing gesteuert, aber die eigentlich Aufgabe des Marketings liegt in der Planung.</p>
<h2>5. Marketing ist der erste Bereich, an dem man in Krisenzeiten sparen sollte</h2>
<p>Es gibt einen guten Spruch um dieses Fehldenken zu verdeutlichen: Dann kann man auch gleich die Uhr anhalten um Zeit zu sparen.</p>
<h2>6. Meine Werbeagentur macht für mich das Marketing</h2>
<p>Marketing ist Teil der Unternehmensführung und muss als solcher auch im Unternehmen geplant und gelebt werden. Wenn Ihr Werbeagentur also in Ihrem Betrieb schläft und Ihnen bei jeder Entscheidung mit Rat und Tat zur Seite steht, dann macht sie tatsächlich Ihr Marketing.</p>
<h2>7. Marketing bedeutet alles anders zu machen als die Konkurrenz</h2>
<p>Dies ist zwar nicht ganz falsch, zeigt aber wieder nur einen Teil der Wahrheit. Strategisches Marketing entscheidet darüber, wie man in einem Markt erfolgreich agiert. Für manche ist der Weg der Differenzierung der richtige, für andere der des günstigen Me-too Produzenten. Dies eruiert das Marketing und hilft die richtige Entscheidung zu treffen.</p>
<h2>8. Marketing hilft mir meine Produkte an den Mann zu bringen</h2>
<p>Auch wieder nicht falsch, aber eben auch nicht richtig. Marketing hilft Ihnen erst einmal die richtigen Produkte für den Markt zu entwickeln, dann hilft es Ihnen den richtigen Vertriebsweg zu finden, zudem hilft es sich für einen passenden Preis zu entscheiden. Und zu guter letzt hilft es auch die Produkte an den Mann zu bringen.</p>
<h2>9. Marketing ist nicht greifbar und wird aus dem Bauch heraus gemacht</h2>
<p>Marketing ist in Wirklichkeit ein Teil der Betriebswirtschaftslehre und damit eine Wissenschaft. Wie bei allen Wissenschaften dienen auch dem Marketing Daten und Fakten als Grundlage. Diese werden über den Markt, die Konkurrenz, die Zielgruppe und das eigene Unternehmen gesammelt. Nach der detaillierten Analyse werden dann Handlungsweisen abgeleitet.</p>
<h2>10. Marketing ist ganz einfach? Das kann ich auch.</h2>
<p>Ja, das können Sie, wenn Sie sich eingehend mit der Materie beschäftigen. Sollte Ihnen die Zeit fehlen sich 8 Stunden am Tag mit dem Markt, Ihren Kunden, Ihren Preisen, Ihrem eigenen Unternehmen, Ihrer Konkurrenz und Ihrer Kommunikation zu beschäftigen, sollten Sie überlegen vielleicht doch jemanden für diesen Job einzustellen, oder aber einen externen Berater zu beauftragen.</p>
<p>Dies sind die 10 häufigsten Irrtümer mit denen man als Marektingexperte konfrontiert wird. Ich hoffe ich konnte Ihnen einen kleinen Einblick darüber verschaffen, dass Marketing viel mehr ist, als nur einen Flyer zu machen.</p>
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		</item>
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		<title>Escoffier: Der Fehlgriff eines Sternekochs</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 14:34:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastronomisches]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Alfons Schuhbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Escoffier]]></category>
		<category><![CDATA[Foodwatch]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich diesen Artikel von Foodwatch gelesen habe, konnte ich über das geniale Produktmanagement seitens Escoffier nur staunen. Damit auch Sie darüber staunen können, möchte ich Ihnen im folgenden Artikel erläutern, was im Hintergrund geschehen ist. <a href="http://www.der-nievelstein.de/nebenschauplaetze/marketing/super-produktmarketing-der-fehlgriff-eines-sternekochs/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Auf abgespeist.de wirft Foodwatch dem Suppen-Hersteller Escoffier und seinem Testimonial Alfons Schuhbeck Etikettenschwindel vor.  Angemerkt werden Aussagen von Herrn Schuhbeck in seinen Kochbüchern und TV-Sendungen bezüglich frischer und gesunder Küche, die im krassen Gegensatz zu den Inhaltsstoffen der Suppen stehen. Die kompletten Informationen hierüber finden Sie hier: <a title="Foodwatch gegen Escoffie und Alfons Schubeck" href="http://www.abgespeist.de/duett_champignon_creme_suppe/index_ger.html" target="_blank">http://www.abgespeist.de/duett_champignon_creme_suppe/index_ger.html</a></p>
<p>Ich möchte diesem Urteil gar nicht recht, oder unrecht geben. Für mich aus Marketingsicht ist das geniale Produktmanagement seitens Escoffier viel interessanter. Dies ist ein Meisterbeispiel, wie man einen Markt Segmentieren kann und ein Segment besonders anspricht. Denn nichts anderes ist hier geschehen.<span id="more-453"></span></p>
<h2>Die Hintergründe der Marketingclous</h2>
<p>Man nehme eine ganz einfache Tütensuppe, die hauptsächlich aus Stärke, getrockneten Gemüse und ganz viel Salz besteht, wie foodwatch mitteilt. Doch eine Tüte hat ein sehr billiges Image. Diese Image passt aber gar nicht zu der Zielgruppe, die man ansprechen will. Gut verdienende Menschen, die voll im Job stehen, und deswegen vermutlich keine Zeit haben sich selbst etwas zu kochen. Jedoch wollen diese Menschen nicht auf eine genussvolle Suppe verzichten. Genau auf diese Zielgruppe zielt Escoffier mit seinem Produkt ab. Also wird aus der Tüte eine Dose gemacht.</p>
<p>Im Dosensegment tummeln sich jedoch auch sehr viele Hersteller, die preislich eher niedrig angesiedelt sind. Auch hier ist es schwierig mit einer neuen Dose die gewünschten Personen anzusprechen. Hier kommt der geniale Kniff von Escoffier ins Spiel. Sie machen nicht nur eine Dose, sie machen gleich zwei draus. Nach dem Motto Zwei-Komponenten Kleber sind ja auch besser, wird einfach die Tütensuppe in die obere Dose gepackt und dazu noch ein Fond in die untere Dose. Natürlich ist der verkaufte Fond auch ein &#8220;Gourmet&#8221;-Produkt von Escoffier.</p>
<p>Mit diesem geschickten Kniff hebt sich Escoffier aus dem Einerlei der Dosensuppen ab. Das Problem ist nur, eine Dose macht noch lange keinen Gourmet. Jetzt kommt der Sternekoch Herr Schuhbeck ins Spiel. Mit seinem Konterfei auf der Dose, ist jedem, der die Dose sieht, klar, das muss ein gutes, leckeres Gourmet Produkt sein, wenn sogar ein Sternekoch seinen Namen dafür hergibt.</p>
<h2>Herr Schuhbecks verlorene Authentizität</h2>
<p>Dass Herr Schuhbeck ganz sicherlich die Suppe NICHT abgeschmeckt hat, wie er sagt, sollte jedem klar sein, der auch nur ansatzweise mit Werbung zu tun hat. Die Produktion läuft vermutlich schon seit Jahren im gleichen Stil. Sicherlich hat Herr Schuhbeck mal einen Blick in die Produktionshalle getätigt. Das war aber auch schon sein ganzer Einfluss.</p>
<p>Der Gewinn der Marke Escoffier ist ganz offensichtlich. Die Ansprache einer hochpreisigen Gourmet Zielgruppe ist geglückt. Der Gewinn Herrn Schuhbecks, ist sicherlich in seinen Geldbeutel geflossen, doch langfristig wird genau dadurch seine Reputation leiden. Denn wie ich bereits in dem Artikel <a title="Erfolgsfaktor Authentizität" href="http://www.der-nievelstein.de/marketing-fuer-gastronomie/praktisches-gastro-marketing/erfolgsfaktor-authentizitaet/" target="_self">&#8220;Erfolgsfaktor Authentizität&#8221;</a> geschrieben habe, verzeiht es kein Kunde, wenn Herr Schuhbeck etwas auf der einen Seite sagt, dann aber auf der anderen Seite was ganz anderes macht. Seinen Stern wird er nicht so schnell aberkannt bekommen, denn zweifelsohne ist er ein hervorragender Koch, doch sein Ruf als TV-Koch wird durch solche Aktionen leiden. Eventuell kann es sogar so weit kommen, dass er ein leeres Sternerestaurant führt.</p>
<p>Man kann also zusammenfassen, dass diese Aktion von Escoffier geniales Marketing ist. Von Seiten Herrn Schuhbecks aber verdammt schlechte Öffentlichkeitsarbeit. Eine ungeschriebene Regel bei Testimonials ist: Man sollte im zweifelsfall hinter dem Produkt stehen können, andernfalls geht das Produkt, und mit ihm zusammen das Testimonial, unter.</p>
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		<title>Abgesang auf mein Lieblingsrestaurant &#8211; Was lief falsch?</title>
		<link>http://www.der-nievelstein.de/in-der-praxis/abgesang-auf-mein-lieblingsrestaurant-was-lief-falsch/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 11:41:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[In der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Krefeld]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn die Trauer überwiegt, über den Verlust meines Lieblingsrestaurant, möchte ich verhindern, dass es anderen guten Lokalen ähnlich geht. Aus diesem Grund analysiere ich hier die Gründe, wie es zu dieser Tragödie kommen konnte. <a href="http://www.der-nievelstein.de/in-der-praxis/abgesang-auf-mein-lieblingsrestaurant-was-lief-falsch/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Es ist nun schon über ein halbes Jahr her, dass mein Stammrestaurant in Krefeld geschlossen hat. Es war erschütternd für mich. Eine bizarre Situation, in der ich einem Nervenzusammenbruch nahe war. Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen.</p>
<p>Wir wollten mit der Firma eine Weihnachtsfeier veranstalten, hieß also in ein Restaurant essen gehen. Jeder hat sein Lieblingsrestaurant vorgeschlagen, und da ich das ganze organisieren sollte, hatte mein Lieblingsrestaurant natürlich oberste Priorität. Ich gehe also auf die Webseite um die Nummer nachzuschlagen. Nein, ich kannte sie nicht auswendig, normalerweise musste ich kein Tisch reservieren. Ich wählte also diese Nummer und hörte es am anderen Ende klingeln. Plötzlich meldet sich jemand mit einem ganz andere Namen. Völlig perplex begann ich zu stottern, ob ich denn dort nicht mit dem Sato verbunden sei? Nein, das gäbe es nicht mehr. Stattdessen wäre jetzt ein gutes spanisches Restaurant in den Räumlichkeiten. Der Schock steckte tief in meinen Knochen. Wen interessiert ein spanisches Restaurant, wenn DAS Restaurant in Krefeld nicht mehr ist?<span id="more-368"></span></p>
<p>Doch das ganze Jammern half nichts. Meine Mails an die E-Mail Adresse ergab keine Antwort. Warum nur, warum? Meine Gastronomiewelt war zerstört.</p>
<h2>Diese eine Liebe, wird nie zu Ende gehen&#8230;</h2>
<p>Was hat für mich dieses Restaurant so einzigartig gemacht? Es lag in einer tollen Gegend von Krefeld. An der Uerdinger Straße auf halben Weg zwischen Sprödentalplatz und Zoo. Ein Traumhaus. Ein altes Patrizierhaus, welches von Innen ganz modern eingerichtet war. Schöne kleine Tische, eine imposante Bar, die mit wechselnden Licht das Zentrum des Raumes darstellte. An den Wänden beige gepolsterte Bänke. Kleine Details wie ein Buddah in einer Wandnische rundeten das Bild ab. Hier fühlte ich mich wohl. Stylisch, aber nicht kühl. Einfach toll.</p>
<p>Doch was dieses Lokal wirklich mein Lieblingsrestaurant werden ließ, waren die Speisen. Die Karte war klein. Ein paar Vorspeisen, ein paar Nudelgerichte und wenige Hauptspeisen. Dazu leckere Desserts. Ich glaube in der ganzen Zeit, in der ich in dieses Restaurant gegangen bin, habe ich nur ein einziges mal etwas von der Karte bestellt. Denn die täglich wechselnden Fischgerichte sprangen mich jedes mal an, wenn ich den Raum betrat. Auf schöne große Tafeln geschrieben, konnte man zwischen verschiedenen Fischen wählen. Da war gegrillte Dorade, gegrillter Lup de Mer, ein leckeres Thunfischsteak, Lachsfilet und einige mehr. Und alle waren wunderbar zubereitet. Rustikal, aber mit feinen Kräutern abgestimmt. Herzhaft italienische Küche. Das eine Gericht, was ich von der Karte bestellt hatte, war ein Schmorkaninchen, mit Thymian und Rosmarin. Das Fleisch fiel vom Knochen und die Aromen stiegen einem in die Nase. Mehr als ein paar Gemüsestreifen und einem ganz kleinen Stück Kartoffelgratin war als Beilage gar nicht nötig. Man aß sich einfach am Fleisch bzw. Fisch satt. Und wenn man dann tatsächlich noch etwas essen konnte, waren die italienischen Süßspeisen genau das richtige. Hinter solchen klangvollen Namen wie Mille Foglie, Tartufata, Tiramisu und Panna Cotta versteckten sich Gedichte aus Blätterteig, und Cremes.</p>
<p>In meinen ganz persönlichen Olymp habe ich dieses Restaurant erhoben, als ich mit meinen Freunden meinen Junggesellenabschluss dort gefeiert habe. Wir waren nur zu Viert, doch der Abend war wunderbar. Wir haben um 20 Uhr angefangen und waren bis 3 Uhr dort. Denn dieses Restaurant war auch als Bar konzipiert, in dem man wunderbare Cocktails trinken konnte. Ich hatte mich nie an Mojito rangetraut, doch als mein Trauzeuge mir eins auswischen wollte, hat er einfach welche bestellt. Selbst dieser schmeckte hier wundervoll. Alle Komponenten waren so ausgeglichen aufeinander abgestimmt, das keine einzige hindurch zu schmecken war, stattdessen eine Gesamtkomposition auf der Zunge tanzte.</p>
<h2>Oder vielleicht doch? Aber warum?</h2>
<p>Sie fragen sich nun zu recht, wenn doch alle so toll in diesem Restaurant war, warum musste es schließen? Diese Frage habe ich mir auch gestellt und ich denke ich habe ein paar Antworten gefunden.</p>
<p>Man sieht im Fernsehen immer wieder Rach und Co. den Chefköchen predigen, man solle frische Zutaten aus der Region nehmen. Ob die Zutaten des Sato wirklich aus der Region Krefeld waren, kann bezweifelt werden, denn eine Lachszucht habe ich hier noch nicht gesehen. Aber die Frische gab es jeden Tag auf den Teller. Eine so große Tageskarte wie es das Sato anbot bedeutet aber auch immer einen hohen Materialeinsatz. Wenn nun aber nicht jeden Abend genug Leute kommen, muss ziemlich viel weggeworfen werden. Das ist das Risiko einer frischen Küche. Doch das wirkliche Hauptproblem bestand in der Kommunikation. Ich habe das Restaurant nämlich nur durch Zufall entdeckt. Als ich auf dem Weg zu einem anderen Lokal war, hatte ich das Sato gesehen und mir vorgenommen, dort mal essen zu gehen. Ich habe es nie bereut. Was wäre jedoch gewesen, wenn ich nicht zufällig an den Räumlichkeiten vorbeigefahren wäre? Ich hätte vermutlich nie erfahren, dass es dieses Lokal gibt.</p>
<p>Es ist eine Sache gutes Essen anzubieten. Eine andere ist es die Gäste, die es essen sollen, ins Lokal zu bekommen. Abzuwarten, dass die Gäste von alleine vorbei kommen, ist gefährlich. Wenigstens in unmittelbarer Umgebung sollte man das Restaurant bekannt machen. Dies kann man versuchen mit Flurpost zu erreichen.</p>
<h2>Kommunikation ist alles!</h2>
<p>Neu-Deutsch Virales Marketing, früher Mundpropaganda genannt, ist ein wichtiger Faktor in der Gastronomie. Denn Empfehlungen wirken viel stärker als reine Werbung. Diese sollte jedoch nicht dem Zufall überlassen werden. Zwar kann man versuchen aktives Empfehlungsmarketing zu betreiben, jedoch sollte hierbei darauf geachtet werden, dass das Image des Restaurants nicht darunter leidet.</p>
<p>Auch ein wichtiger Punkt, der in der Gastronomie noch sehr unterbewertet wird, ist der Punkt Kooperationen. Aktive Suche von Kooperationspartnern, die sich gegenseitig empfehlen, bzw. gegenseitig Werbeplattformen schaffen, ermöglicht eine zielgerichtete Bekanntmachung. Hier gibt es viele Möglichkeiten, die auf Realisierbarkeit und Akzeptanz beim Gast geprüft werden müssen. Denn das wichtigste Aushängeschild eines Restaurants bleibt der Ruf. Dieser darf unter keinen Umständen schaden nehmen.</p>
<p>Resümierend kann man also sagen, dass das beste Essen und die schönste Atmosphäre nichts bringt, wenn es keiner weiß. Und dieses Wissen sollte nicht dem Zufall überlassen werden, stattdessen geplant gestreut werden.</p>
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		<title>Gastro-Marketing kann jeder! Oder doch nicht?!</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 20:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastronomisches]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Artikel räumt der unabhängige Marketing- und Kommunikations-Berater Stefan Nievelstein mit den unrealistischen Fernsehsendungen auf, die angeblich in 7 Tagen einen maroden Gastronomiebetrieb in ein Goldquelle verwandeln. Er zeigt dabei unverblümt auf, wie viel Arbeit tatsächlich dahinter steckt und gibt Tipps, auf welche Bereich man besonders achten sollte. <a href="http://www.der-nievelstein.de/nebenschauplaetze/marketing/gastro-marketing-kann-jeder-oder-doch-nicht/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>In Zeiten, in denen der Gastronomie medial immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, rückt natürlich auch die betriebswirtschaftliche Seite dieser Branche in den Fokus. Immer wieder gerne gesehen, sind der Restaurant-Kritiker Rach, Gordon &#8220;F..k&#8221; Ramsey, die Kochprofis, aber auch Schuldnerberater Peter Zwegat hat es schon einmal mit den Problemen der Gastronomie zu tun.</p>
<h2>Gastronomie kann ja nicht so schwer sein!</h2>
<p>Wenn man sich diese Sendungen anschaut, bekommt man leicht den Eindruck, dass es ja nicht so schwer sein kann, ein Restaurant zu führen. Einfach frische Zutaten aus der Region benutzen, mit einem Probeteller durch die Fußgängerzone laufen, ein neues Logo, eine neue Karte, und schon läuft das Ding wie geschmiert. Jeder echte Gastronom, der schon lange sein Restaurant führt und jegliche Hochs und Tiefs miterlebt hat, würde bei solchen Erfolgsrezepten am liebsten vor Wut in seine gusseiserne Pfanne beißen. Denn was beim Kollegen Rach innerhalb einer Stunde so salopp gemacht wird, erfordert im realen Leben viel Zeit, noch mehr Mühe und Kraft und eine unendliche Geduld. Selbst ein echter Profi wie Rach kann kein Restaurant in 7 Tagen retten.<span id="more-266"></span></p>
<h2>Die Sicht nach Innen</h2>
<p>Denn vor der eigentlichen Rettung stehen so viele Dinge, die geklärt werden müssen. Dort ist zum einen erst die Problemanalyse. Was läuft falsch? Warum bleiben die Kunden weg? Wie ist das Essen? Welches Image besitzt das Restaurant bei der Bevölkerung? Wie sehen die Angestellten die Situation? Und noch viele andere Fragen, die erst einmal auf des Pudels Kern hinführen müssen. Dabei hilft besonders die Einschätzung von Außen, von den Kunden. Klar, in jedem Restaurant wird man nach dem Essen gefragt, ob es geschmeckt hat. Doch selten bekommt man eine ehrliche Antwort. Oft hat man das Gefühl, dass der Frager auch keine ehrliche Antwort möchte, sondern vielmehr seine Pflicht herunterspult. Anonymes Kundenfeedback hilft wirkliche Schwachpunkte aufzudecken.</p>
<h2>Was macht die Konkurrenz?</h2>
<p>Dann sollte man unbedingt auch die Konkurrenz ganz genau beobachten. Auch hier sieht man Herrn Rach gerne in Zeitraffer die Konkurrenz begutachten mit dem bemerkenswerten Schluss, dass hier ein XX-Restaurant fehlt. Was diese XX auch immer sein mögen, kein anderer am Ort hat diese geniale Marktlücke bisher erkannt und für sich beansprucht. Damit hat Herr Rach zwar einen wesentlichen Punkt des Marketings tatsächlich vollzogen, nur gestützt sind seine Aussagen eher auf legere Beobachtungen denn auf echte Analysen. Ich weiß natürlich, dass Herr Rach ganz genau weiß, wie man ein Restaurant positioniert, und er das ganze im Zeitraffer zeigt, damit es in eine 50 minütige Fernsehsendung passt, doch das Bild was er damit zeichnet, schmälert die wirkliche Leistung, die hinter einem Positionierungskonzept steht.</p>
<h2>Wer soll mein Essen eigentlich essen?</h2>
<p>Denn zu einem wirklichen Positionierungskonzept gehören neben der Analyse des Restaurants und der Analyse der Mitbewerber auch die Zielgruppenanalyse. Wollen die Kunden überhaupt ein XXL-Restaurant? Wollen die Kunden überhaupt ein Schicki-Micki-Mega-Hochpreis-Dekadenz-Tempel? Was wollen die Kunden wirklich? Diese Fragen sind entscheidend, denn sie zeigen, was in dem Markt wirklich gefragt wird. Und genau das ist Aufgabe des Marketings: Herauszufinden, welche Leistungen vom Markt gerne gekauft werden.</p>
<h2>Was man nicht kennt&#8230;</h2>
<p>Dazu gehört auch die richtige Kommunikation. Es reicht nicht den Namen von &#8220;Ars Vivendi&#8221; in &#8220;Chez Franc&#8221; umzubenennen und ein neues Logo zu kreieren. Sicherlich war in diesem konkreten Fall die Namensänderung unabdingbar, jedoch wurde die Kommunikation des gleichen eher salopp gezeigt. Hinter einer erfolgreichen Kommunikation mit den Zielgruppen, muss ein durchgängiges Kommunikationskonzept stehen. Andernfalls kommt auch niemand in das Restaurant mit dem neuen Namen.</p>
<p>Dies sind nur die groben Dinge, die bei einer erfolgreichen Marketingstrategie beachtet werden müssen, doch genauso wichtig sind die kleinen Details. Denn eine Kundenbindung langfristig aufzubauen, und das ist ja das Ziel der Restaurants, möglich viele &#8220;Stammgäste&#8221; zu haben, wird schnell durch unstimmige Details erschwert, oder sogar unmöglich gemacht. Und gerade im Bereich Kundenbindung, scheinen viele Restaurants und Gastronomiebetriebe noch nicht wirklich die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Dabei geht es weniger um Bonushefte, oder Rabattmarken etc. Hier geht es darum, dass sich der Gast gut aufgehoben fühlt und eben nicht jedes mal das Gefühl hat, er wäre ein Neukunde.</p>
<h2>Nein, Gastromarketing kann nicht jeder!</h2>
<p>Sie sehen also, es gibt viele Bereiche, die man seriös und objektiv betrachten muss, um für sich die Position im Markt zu sichern, mit der man seine Existenz langfristig sichern, ja sogar ausbauen kann. Dies ist eine langfristige Aufgabe, der man einen Großteil seiner Energie widmen muss. Alles andere ist unrealistisch. Gastromarketing kann also nicht jeder, man muss das entsprechende Know-How die Zeit und die Energie haben.</p>
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		<item>
		<title>Willkommen auf der Seite von Stefan Nievelstein</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 20:46:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nebenschauplätze]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Nievelstein]]></category>
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		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier finden interessierte Apotheker Informationen und Ansätze über den Bereich Marketing für Apotheker. Kreative Ansätze, oder Adapationen des klassischen Marketing für die Problematik des Apothekenmarktes werden hier erläutert. <a href="http://www.der-nievelstein.de/nebenschauplaetze/willkommen-auf-der-seite-von-stefan-nievelstein/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>Herzlich Willkommen auf meiner Seite. Auf dieser Webseite möchte ich jeden, der sich für Marketing interessiert, aber im speziellen in Gastronomen, die sich mit dem Bereich Marketing für sich selbst auseinander setzen möchten, über interessante Ansätze informieren.</p>
<p>Spezielle der Bereich des strategischen Marketings wird im Detail behandelt. Denn einer der wichtigsten Punkte im Marketing ist das ursprüngliche strategische Konzept eines Restaurants, da dieses die Positionierung der Gaststätte im Markt vorgibt. Hiervon hängt zu einem sehr großen Teil der Erfolg des Restaurants ab.</p>
<p>Schauen Sie häufiger vorbei. Ich aktualisiere die Seite laufend. Gerne können Sie auch Kommentare zu den Berichten hinterlassen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Stefan Nievelstein</p>
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