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	<title>Nievelstein - Marketing- und Kommunikationsberatung &#187; Corporate Identity</title>
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	<description>Marketing- und Kommunikationsberatung für Apotheken und Gastronomie</description>
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		<title>Raus aus der Identitätskrise &#8211; rein ins Profil (Teil2)</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 11:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[praktisches Apo-Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Fortsetzung des Artikels: Raus aus der Identitätskrise - rein ins Profil. In diesem zweiten Teil gehe ich auf einzelnen Teile der Corporate Identity ein. So werden zum Beispiel Logo, Hausfarbe und Hausschrift behandelt, aber auch einheitliche Verhaltensregeln, die den Kunden helfen, sich in der Apotheke wohl zu fühlen, egal von wem er bedient wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 5px; margin-top: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Wir haben also so etwas wie eine Identität. Einen Namen und einen Satz der uns kurz und knapp beschreibt. Diese Identität ist allerdings nur der erste Schritt auf dem Weg zum erfolgreichen Corporate Identity. Worte sind nur Schall und Rauch. Wir müssen unsere Identität ein Gesicht geben, etwas Bildliches geben. Na klar, ein Logo. Das Logo ist also die gestalterische Darstellung Ihrer Identität. Es hilft Ihren Kunden, Ihre Identität in kürzester Zeit zu erfassen. In meinem Beispiel könnte das Logo die reduzierte Darstellung eines Kahlköpfigen Mannes, mit Teufelshörnchen und einem zwinkernden Auge sein. In Verbindung mit dem Namen Cupido erhält man eine so genannte &#8220;Wort-Bild-Marke&#8221;. Das heißt ein Bild und Schrift wird miteinander verbunden. Mercedes, zum Beispiel, hat eine sehr starke Bildmarke, da der Stern auch häufig alleine steht. Braun dagegen, ist eine reine Wortmarke.<span id="more-176"></span></p>
<p>Mit dem Logo sind wir bei &#8220;Corporate Design (CD)&#8221; angelangt, welches ein Teil des CI ist. Unter dem Logo wird wie gesagt häufig der Slogan gezeigt. Diese sollte in einer gut leserlichen Schrift gesetzt sein, die man dann auch für weitere Kommunikationsmittel wie Flyer einsetzen kann. Denn nicht nur ein Bild vermittelt Ihre Identität auch die Schrift. Es wäre wohl schwer die Identität eines Bestattungsunternehmens mit einer lustigen Ballonschrift zu vermitteln. Ich rate zu einer gut lesbaren Schrift, weil diese dann auch für längere Texte genutzt werden kann, ohne dass der Leser sich durch den Text kämpfen muss. Diese Schrift wird auch häufig als Hausschrift bezeichnet. VW zum Beispiel hat sich eine eigene Hausschrift kreieren lassen.</p>
<h5>Hausschrift und Hausfarben</h5>
<p>Das gleiche was für die Schrift gilt, gilt auch für die Farben. Ein Bestattungsunternehmen wird im seltensten Fall als Firmenfarben Neon Grün und Pink nehmen. Auch Sie sollten eine Farbe nehmen, die zum Gesundheitsthema passt. Wenn Sie sich als Spezialapotheke positionieren wollen, zum Beispiel als Naturapotheke, können die Farbe Grün und Erdtöne Ihre Unternehmensfarben werden. Der Bereich Wellness ist mit warmen Pastelltönen bedient.</p>
<p>Ihr Logo und Ihre Farben sollten in der gesamten Geschäftsausstattung wieder zu finden sein. Egal ob Briefpapier, Visitenkarte, Flyer, Polohemd, Wagen, Räumlichkeiten, Außenwerbung etc. Durch diese visuelle Kommunikation kann der Kunde Ihr Unternehmen in kürzester Zeit identifizieren. Im Idealfall können Sie sich so eine einzigartige visuelle Identität verschaffen. So versucht Telekom schon seit Jahren die Farbe Magenta für sich stehen zu lassen. Auch das &#8220;T&#8221; der Telekom, welches in einer Serifenschrift gehalten ist, steht als visuelle Unternehmensidentität.</p>
<p>Neben Logo, Schrift und Farben können auch noch Bildmotive in das CD aufgenommen werden. So könnten Sie für Ihre Natur Apotheke Bilder aus der Natur als Bildsprache nutzen. Organische Texturen könnten als Hintergrundmotive dienen, während Menschen, die sich in der Natur aufhalten Sympathieträger darstellen könnten.</p>
<p>Ich rate Ihnen jedoch bei der Erstellung Ihres CD auf jeden Fall eine Werbeagentur zu Rate zu ziehen. Sie stellen auf Ihrem Gebiet den Spezialisten dar. Deswegen sollten Sie auf anderen Gebieten auch Spezialisten für sich arbeiten lassen, damit das Ergebnis professionell ist.</p>
<h5>Corporate Behaviour</h5>
<p>Neben dem Corporate Design ist das sogenannte Corporate Behaviour wohl das wichtigste Instrument der Identitätsvermittlung. Gerade in der Apotheke ist der Umgang mit Kunden besonders wichtig. Eine durchgängige Linie hilft dabei den Kunden sich bei Ihnen wohl zu fühlen, egal wer sie gerade bedient. Genau das ist auch das Ziel des Corporate Behaviours: Eine einheitliche Verhaltensregel mit dem Kunden umzugehen ohne jedoch dabei die Persönlichkeit des Mitarbeiters zu unterbinden. Dies sollte wie alle anderen Bereiche des CI auf jeden Fall schriftlich festgehalten und an die Mitarbeiter verteilt werden. Teamsitzungen helfen die Verhaltensregeln zu verstehen und zu verinnerlichen. Corporate Behaviour funktioniert nur, wenn das Team dies von sich aus lebt. Aufgezwungene Verhaltensregeln wirken unauthentisch und werden wir ein Bumerang wieder zurückkommen.</p>
<p>Neben Corporate Design, Corporate Behaviour sind auch Corporate Communication und Corporate Advertising Teile des Gesamtkonzepts Corporate Identity. Dabei steht Corporate Communication für den Bereich Public Relations und Corporate Advertising für die Werbung. Ich werde auf diese beiden Teile nicht weiter eingehen, da diese den Rahmen nun sprengen würden. Gerade den Bereich PR, werde ich in einem späteren Artikel nochmals ausführlich behandeln.</p>
<h5>Fazit: Zeigen Sie, wer Sie sind.</h5>
<p>Alle diese Einzelteile setzen sich zu einem Gesamtbild zusammen. Dieses Bild ist es was der Kunde unmittelbar wahrnimmt. Und dies im Idealfall mit allen Sinnen. Je mehr Sinne angesprochen werden, desto tiefer verankert sich das Erlebnis im Bewusstsein das Kunden. Ein sympathisches Image zu erwecken und dies vor allem auch konsequent zu leben ist der Grundstein einer erfolgreichen Marke. Nur wer Sie kennt, und Sie mag, kommt gerne bei Ihnen einkaufen. Zeigen Sie, wer Sie sind.</p>
<div class="meta">Haben Sie weiterführende Fragen zu dem Thema CI in der Apotheke? Kontaktieren Sie mich über das Kontaktformular oder schreiben Sie mir eine E-Mail. Gerne können Sie mich auch anrufen, oder einfach die Kommentarfunktion auf dieser Seite nutzen um mit mir und den anderen Lesern dieser Seite zu diskutieren.</p>
<p>Sie haben auch die Möglichkeiten sich ausführliche Artikel über ausgewählte Themen auf Ihre E-Mail schicken zu lassen. Registrieren Sie sich einfach für meine <a title="Newsletter/Whitepaper Registrierung" href="http://www.der-nievelstein.de/newsletterwhitepaper/" target="_self">Whitepaper.</a></div>
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		<title>Raus aus der Identitätskrise &#8211; rein ins Profil (Teil 1)</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 21:33:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[praktisches Apo-Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Apotheken stecken in einer Identitätskrise. Klar profilierte Ansätze, wie Internetapotheken und DocMorris laufen ihnen langsam den Rang ab. Das Problem ist die Beliebigkeit unter den Apotheken. Der einzige Unterschied macht das Personal aus, der Rest ist austauschbar. Die wirklich wichtigen Unterscheidungskriterien werden nicht herausgearbeitet, geschweige denn kommuniziert. In diesem Artikel möchte ich Ihnen, liebe Apothekerin und Apotheker, Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie Ihre eigene Identität entwickeln können und vor allem auch richtig kommunizieren können. Schwerpunkt liegt hier erst einmal auf die Entwicklung einer Unternehmensphilosophie.]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Wenn man so in der letzten Zeit in Apothekenmarketing Zeitschriften liest, fällt man zwangsläufig immer wieder über den Begriff Corporate Identity. Da sich das Marketingvolk, zu dem ich mich selbst ja auch zähle, gerne mit Angelizismen umgibt, tauchen diese englischen Begriffe vermehrt auf. Was jedoch wirklich dahinter steckt, bleibt vielen verborgen. Dies möchte ich nun ändern.</p>
<p>Das Problem der Apotheken liegt ja häufig in der Möglichkeit sich zu differenzieren. Die Leistungen sich überall ähnlich. Die Preise sind überall ähnlich. Die Produkte sich überall ähnlich. Seien Sie beruhigt, liebe Apothekerin und Apotheker, dies ist nicht nur bei Ihnen so. Schauen Sie sich doch den Elektronikfachhandel an. Egal ob es Küchenmaschinen sind, auch gerne als &#8220;weiße Ware&#8221; bezeichnet, oder Bürotechnik. Alle haben das gleiche Problem. Jeder glaubt, der billigste gewinnt. Das stimmt aber nicht. Derjenige, der seinen besonderen Kundennutzen am besten kommunizieren kann gewinnt. Das ist eines der Geheimnisse.<span id="more-170"></span></p>
<h5>Coporate Identity in der Apotheke</h5>
<p>Corporate Identity (CI) heißt übersetzt so etwas wie Unternehmensidentität. Warum man es so nicht nennt? Klingt vermutlich nicht cool genug. Die Unternehmensidentität der Apotheke hängt zum größten Teil vom geschäftsführenden Apotheker ab. Apothekerin/Apotheker = Apotheke ist die landläufige Meinung. Dies stimmt sicherlich auch, ist doch die Apothekerin oder der Apotheker derjenige, der den Auftrag erhalten hat, das deutsche Volk mit Arzneimitteln zu versorgen. Sie/Er ist also der Grund, warum es die Apotheke überhaupt gibt. Die Identität eines Menschen, auf ein Unternehmen übertragen zu wollen, ist allerdings in den wenigsten Fällen erfolgreich. Menschen sind viel zu facettenreich. Wir müssen uns gegenseitig langsam kennen lernen, ehe wir die Identität eines Menschen wirklich wahrnehmen. Bei einem Unternehmen darf das aber nicht der Fall sein. Ich muss die Identität sehr schnell erfassen können.</p>
<p>Was also machen? Einfach die ganzen vermeintlich nicht so guten Eigenschaften des Inhabers wegstreichen? Netter Versuch, allerdings auch nicht allzu erfolgsversprechend. Nein, was wir machen müssen ist uns erst einmal bewusst werden, wer wir sein wollen. Wie soll unser Unternehmen sein? Was soll das Unternehmen überhaupt machen? In der Literatur, zum Beispiel von Dieter Herbst im Buch <a title="Corporate Identity von Dieter Herbst bei Amazon" href="http://www.amazon.de/Corporate-Identity-Das-Professionelle-1X1/dp/3464490327/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1228079925&amp;sr=8-2" target="_blank">&#8220;Corporate Identity&#8221;</a>, wird dies &#8220;Leitidee&#8221; genannt. Damit ist der eigentlich Sinn des Unternehmens gemeint. Ohne einen Kundennutzen, ist jedes Unternehmen überflüssig und garantiert dem Untergang geweiht. (Ausnahmen mögen sich sicherlich bei Behörden finden. Doch würden wir nicht gezwungen diese zu bezahlen, sie stattdessen nur für die Leistung bezahlen, würde diese vermutlich auch Pleite gehen.)</p>
<h5>Entwicklung einer Leitidee</h5>
<p>Die Leitidee ist erst mal das grobe Konzept, eines Unternehmens. Wie ich bereits sagte, steht hier vor allen Dingen der Kundennutzen im Vordergrund. Ich möchte Ihnen diesen Ansatz an Hand eines Beispiels verdeutlichen. Als Beispiel möchte ich einen Hersteller einer Verhütungspille für den Mann nehmen. Der Kundennutzen dahinter ist ganz offensichtlich, dass der Mann keine Kinder zeugt, wenn er mit einer Frau schläft. Und hier stoßen wir auch schon auf ein anderes Problem. Was ist, wenn es diesen Kundennutzen schon gibt? Kondome haben den gleichen Kundennutzen. Die Pille für die Frau hat einen ähnlichen. Also müssen wir unsere Idee etwas spezifizieren.</p>
<h5>Spezifizieren der Leitidee durch die Leitsätze</h5>
<p>Aus der Leitidee entwickeln wir Leitsprüche. Mit diesen teilen wir den groben Kundennutzen etwas auf, um ihn detaillierter darstellen zu können. In unserem Beispiel könnten die Leitsprüche wie folgt aussehen:</p>
<p>Mann kann spontan sein, ohne sich auf die Frau zu verlassen<br />
Unabhängig sein von der Frau<br />
Sicheres Verhütungsmittel, um der Frau die Verantwortung zu nehmen<br />
Möglichkeit, falls Frau keine Pille verträgt<br />
Kein Gummigeruch bei der Benutzung</p>
<p>Sie sehen, hier werden die einzelnen Kundenvorteile aufgezählt, natürlich auch im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten. Mit Hilfe dieser Leitsätze, beschreiben Sie ihre eigene Idee, Ihre eigene Identität. Denken Sie daran, Sie müssen sich von Ihren Mitbewerbern abheben. Andernfalls haben Sie die Identität Ihrer Mitbewerber lediglich kopiert.</p>
<h5>Kreation eines Leitmottos</h5>
<p>Nach den Leitsätzen kommt das Schwierigste. Die Leitidee und die daraus resultierenden Leitsätze sollten nun in einen kurzen knappen Satz zusammengefasst werden, das so genannte Leitmotto. Auch häufig Slogan oder Claim genannt. Diese ist sehr häufig als Untertitel unter dem Logo zu finden. In unserem Fall könnte dieses Leitmotto so klingen: &#8220;Die Emanzipation des Mannes&#8221;.</p>
<p>Was jetzt noch fehlt ist natürlich ein Namen für unser Kind. Zugegeben, bei Ihren Apotheken besteht dieser Name bereits. Doch der Vollständigkeit wegen geben wir der Pille für den Mann den Namen &#8220;Cupido&#8221;. Dies ist ein anderer Name für den römischen Liebesgott &#8220;Eros&#8221;. Es ist lateinisch und heißt &#8221;heftiges Verlangen, Leidenschaft&#8221;. Nageln Sie mich bitte darauf nicht fest, ich habe selbst bei Wikipedia nachgesehen. Unsere Pille für den Mann würde sich also nun so lesen: Cupido, die Emanzipation des Mannes.</p>
<p>Nachdem Sie nun Ihre Firmenphilosophie erstellt haben, werden wir im nächsten Artikel darauf eingehe, diese richtig zu kommunizieren. <a title="Raus aus der Identitätskrise - rein ins Profil (Teil 2)" href="http://www.der-nievelstein.de/marketing-fuer-apotheken/praktisches-marketing/raus-aus-der-identitaetskrise-rein-ins-profil-teil2/" target="_self">Hier geht es weiter zur Teil 2.</a></p>
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