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	<title>Nievelstein - Marketing- und Kommunikationsberatung &#187; Corporate Identity &gt;&gt; Nievelstein &#8211; Marketing- und Kommunikationsberatung</title>
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		<title>Corporate Identity entmystifiziert (Teil2)</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 12:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie und Konzeption]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Entmystifizieren Sie mit mir die einzelnen Teile der CI. Lernen Sie was ein Corporate Design ist und was Corporate Behaviour für sie bringt. <a href="http://www.der-nievelstein.de/strategie-konzeption/corporate-identity-entmystifiziert-teil2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-left: -67px; margin-top: 3px;">
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			</a>
		</div>
<p>Im letzten Artikel haben wir uns mit der generellen Identität eines Unternehmens beschäftigt. Zur Auffrischung geht es <a title="Zum Teil 1 des Artikels &quot;Corporate Identity entmystifiziert&quot;" href="http://www.der-nievelstein.de/strategie-konzeption/coporate-identity-entmystifiziert-teil-1/" target="_self">hier</a> zu Teil 1 der Artikelserie.</p>
<p>Wir haben also so etwas wie eine Identität. Einen Namen und einen Satz der uns kurz und knapp beschreibt. Diese Identität ist allerdings nur der erste Schritt auf dem Weg zum erfolgreichen Corporate Identity. Worte sind nur Schall und Rauch. Wir müssen unsere Identität ein Gesicht geben, etwas Bildliches geben. Na klar, ein Logo. Das Logo ist also die gestalterische Darstellung Ihrer Identität. Es hilft Ihren Kunden, Ihre Identität in kürzester Zeit zu erfassen. Bleiben wir beim Beispiel von Hooters. Das Logo von Hooters, stellt eine Eule dar, dessen Augen die beiden &#8220;O&#8221;s des Wortes &#8220;Hooters&#8221; bilden. Hier hat der Designer mit verschiedenen Assoziationen gespielt. Zum einen ist der Laut der Eule dem &#8220;Hoo&#8221; von Hooters sehr ähnlich. Nimmt man aber das Alleinstellungsmerkmal von Hooters hinzu, nämlich die sehr eng und knapp bekleideten weiblichen Servicekräfte bekommen die beiden &#8220;O&#8221;s noch eine ganz andere Bedeutung.<span id="more-176"></span></p>
<p>Mit dem Logo sind wir bei &#8220;Corporate Design (CD)&#8221; angelangt, welches ein Teil des CI ist. Unter dem Logo wird wie gesagt häufig der Slogan gezeigt. Diese sollte in einer gut leserlichen Schrift gesetzt sein, die man dann auch für weitere Kommunikationsmittel wie Flyer einsetzen kann. Denn nicht nur ein Bild vermittelt Ihre Identität auch die Schrift. Es wäre wohl schwer die Identität eines Bestattungsunternehmens mit einer lustigen Ballonschrift zu vermitteln. Ich rate zu einer gut lesbaren Schrift, weil diese dann auch für längere Texte genutzt werden kann, ohne dass der Leser sich durch den Text kämpfen muss. Diese Schrift wird auch häufig als Hausschrift bezeichnet. VW zum Beispiel hat sich eine eigene Hausschrift kreieren lassen.</p>
<h2>Hausschrift und Hausfarben</h2>
<p>Das gleiche was für die Schrift gilt, gilt auch für die Farben. Ein Bestattungsunternehmen wird im seltensten Fall als Firmenfarben Neon Grün und Pink nehmen. Auch Sie sollten eine Farbe nehmen, die Ihrem Ambiente passen. Es ist also nicht verwunderlich, dass die meisten italienischen Restaurants irgendwie Grün, Weiß und Rot verarbeitet haben.</p>
<p>Ihr Logo und Ihre Farben sollten in der gesamten Geschäftsausstattung wieder zu finden sein. Egal ob Briefpapier, Visitenkarte, Flyer, Kleidung der Servicekräfte, Wagen, Räumlichkeiten, Außenwerbung etc. Durch diese visuelle Kommunikation kann der Kunde Ihr Unternehmen in kürzester Zeit identifizieren. Im Idealfall können Sie sich so eine einzigartige visuelle Identität verschaffen. So versucht Telekom schon seit Jahren die Farbe Magenta für sich stehen zu lassen. Auch das &#8220;T&#8221; der Telekom, welches in einer Serifenschrift gehalten ist, steht als visuelle Unternehmensidentität.</p>
<p>Ich rate Ihnen jedoch bei der Erstellung Ihres CD auf jeden Fall eine Werbeagentur zu Rate zu ziehen. Sie stellen auf Ihrem Gebiet den Spezialisten dar. Deswegen sollten Sie auf anderen Gebieten auch Spezialisten für sich arbeiten lassen, damit das Ergebnis professionell ist.</p>
<h2>Corporate Behaviour</h2>
<p>Neben dem Corporate Design ist das sogenannte Corporate Behaviour wohl das wichtigste Instrument der Identitätsvermittlung. Gerade in der Gastronomie ist der Umgang mit Gästen besonders wichtig. Eine durchgängige Linie hilft dabei den Kunden sich bei Ihnen wohl zu fühlen, egal wer sie gerade bedient. Genau das ist auch das Ziel des Corporate Behaviours: Eine einheitliche Verhaltensregel mit dem Kunden umzugehen ohne jedoch dabei die Persönlichkeit des Mitarbeiters zu unterbinden. Dies sollte wie alle anderen Bereiche des CI auf jeden Fall schriftlich festgehalten und an die Mitarbeiter verteilt werden. Teamsitzungen helfen die Verhaltensregeln zu verstehen und zu verinnerlichen. Corporate Behaviour funktioniert nur, wenn das Team dies von sich aus lebt. Aufgezwungene Verhaltensregeln wirken unauthentisch und werden wir ein Bumerang wieder zurückkommen.</p>
<p>Neben Corporate Design, Corporate Behaviour sind auch Corporate Communication und Corporate Advertising Teile des Gesamtkonzepts Corporate Identity. Dabei steht Corporate Communication für den Bereich Public Relations und Corporate Advertising für die Werbung. Ich werde auf diese beiden Teile nicht weiter eingehen, da diese den Rahmen nun sprengen würden. Gerade den Bereich PR, werde ich in einem späteren Artikel nochmals ausführlich behandeln.</p>
<h2>Fazit: Zeigen Sie, wer Sie sind.</h2>
<p>Alle diese Einzelteile setzen sich zu einem Gesamtbild zusammen. Dieses Bild ist es was der Kunde unmittelbar wahrnimmt. Und dies im Idealfall mit allen Sinnen. Je mehr Sinne angesprochen werden, desto tiefer verankert sich das Erlebnis im Bewusstsein das Kunden. Ein sympathisches Image zu erwecken und dies vor allem auch konsequent zu leben ist der Grundstein einer erfolgreichen Marke. Nur wer Sie kennt, und Sie mag, kommt gerne bei Ihnen speisen. Zeigen Sie, wer Sie sind.</p>
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		<title>Corporate Identity entmystifiziert (Teil 1)</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 21:33:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Nievelstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie und Konzeption]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wichtigkeit einer durchgängigen Unternehmensphilosophie und vor allem die Kommunikation derselben kann gar nicht häufig genug betont werden. Und doch scheint Corporate Identity etwas mystisches zu sein, an das sich der Restaurantbesitzer nicht traut. Doch gerade für ein Restaurant ist CI wichtig. Deswegen lesen Sie hier, was dahinter steckt. <a href="http://www.der-nievelstein.de/strategie-konzeption/coporate-identity-entmystifiziert-teil-1/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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		</div>
<p>Was wäre Marketing ohne Corporate Identity. Allein der Klang dieses Wortes umgibt eine Aura des Geheimnisvollen. Das Marketingvolk an sich, zu dem ich mich selbst auch zähle, umgibt sich ja gerne mit Angelizismen. Vermutlich um das vermeintliche Geheimnis noch mystischer zu machen. Denn was sich wirklich hinter dem Begriff versteckt, bleibt vielen verborgen. Ich werde diesen Mythos nun &#8220;entmystifizieren&#8221;.</p>
<p>Das Problem vieler Unternehmen liegt ja häufig in der Möglichkeit sich zu differenzieren. Die Leistungen ähnlich sich häufig. Auch über den Preis ist in den seltensten Fällen eine Differenzierung möglich. Und selbst die Produkte sind irgendwie austauschbar. Seien Sie beruhigt, liebe Gastronomen, dies ist nicht nur bei Ihnen so. Schauen Sie sich doch den Elektronikfachhandel an. Egal ob es Küchenmaschinen sind, auch gerne als &#8220;weiße Ware&#8221; bezeichnet, oder Bürotechnik. Alle haben das gleiche Problem. Jeder glaubt, der billigste gewinnt. Das stimmt aber nicht. Derjenige, der seinen besonderen Kundennutzen am besten kommunizieren kann gewinnt. Das ist eines der Geheimnisse.<span id="more-170"></span></p>
<h2>Coporate Identity im Restaurant</h2>
<p>Corporate Identity (CI) heißt übersetzt so etwas wie Unternehmensidentität. Warum man es so nicht nennt? Klingt vermutlich nicht cool genug. Viele Inhaber von kleinen Unternehmen, sehen sich selbst als einzige Identität des Unternehmens. Die Identität der Person, wird mit der des Unternehmens gleichgesetzt. Sie/Er ist der Grund, warum es das Unternehmen überhaupt gibt. Die Identität eines Menschen, auf ein Unternehmen übertragen zu wollen, ist allerdings in den wenigsten Fällen erfolgreich. Menschen sind viel zu facettenreich. Wir müssen uns gegenseitig langsam kennen lernen, ehe wir die Identität eines Menschen wirklich wahrnehmen. Bei einem Unternehmen darf das aber nicht der Fall sein. Ich muss die Identität sehr schnell erfassen können.</p>
<p>Was also machen? Einfach die ganzen vermeintlich nicht so guten Eigenschaften des Inhabers wegstreichen? Netter Versuch, allerdings auch nicht allzu erfolgsversprechend. Nein, was wir machen müssen ist uns erst einmal bewusst werden, wer wir sein wollen. Wie soll unser Unternehmen sein? Was soll das Unternehmen überhaupt machen? In der Literatur, zum Beispiel von Dieter Herbst im Buch <a title="Corporate Identity von Dieter Herbst bei Amazon" href="http://www.amazon.de/Corporate-Identity-Das-Professionelle-1X1/dp/3464490327/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1228079925&amp;sr=8-2" target="_blank">&#8220;Corporate Identity&#8221;</a>, wird dies &#8220;Leitidee&#8221; genannt. Damit ist der eigentlich Sinn des Unternehmens gemeint. Ohne einen Kundennutzen ist jedes Unternehmen überflüssig und garantiert dem Untergang geweiht. (Ausnahmen mögen sich sicherlich bei Behörden finden. Doch würden wir nicht gezwungen diese zu bezahlen, sie stattdessen nur für die Leistung bezahlen, würde diese vermutlich auch Pleite gehen.)</p>
<h2>Entwicklung einer Leitidee</h2>
<p>Die Leitidee ist erst mal das grobe Konzept, eines Unternehmens. Wie ich bereits sagte, steht hier vor allen Dingen der Kundennutzen im Vordergrund. Ich möchte Ihnen diesen Ansatz an Hand eines Beispiels verdeutlichen. Als Beispiel möchte ich die amerikanische Diner-Kette <a title="Mehr über Hooters" href="http://www.hooters.com/About.aspx" target="_blank">&#8220;Hooters&#8221;</a> nehmen. Der Kundennutzen ist wohl der gleiche wie in jedem Restaurant: Angenehme Zeit verbringen und dabei seinen Hunger und Durst stillen . Und hier stoßen wir auch schon auf ein anderes Problem. Was ist, wenn es diesen Kundennutzen schon gibt? Leider sieht der Kundennutzen von anderen Gastroeinrichtungen gleich aus. Also müssen wir unsere Idee etwas spezifizieren.</p>
<h2>Spezifizieren der Leitidee durch die Leitsätze</h2>
<p>Aus der Leitidee entwickeln wir Leitsprüche. Mit diesen teilen wir den groben Kundennutzen etwas auf, um ihn detaillierter darstellen zu können. In unserem Beispiel könnten die Leitsprüche wie folgt aussehen:</p>
<p>Aufnahme des &#8220;Beach&#8221;-Themas als Wohlfühlfaktor<br />
Mit klassischer Jukebox Musik<br />
Spezielles Essensangebot von Seafood, Sandwiches, Salate und scharfen Chicken Wings<br />
Präsentiert von vollbusigen Kellnerinnen in engen Shirts</p>
<p>Sie sehen, hier werden die einzelnen Kundenvorteile aufgezählt, natürlich auch im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten. Mit Hilfe dieser Leitsätze, beschreiben Sie ihre eigene Idee, Ihre eigene Identität. Denken Sie daran, Sie müssen sich von Ihren Mitbewerbern abheben. Andernfalls haben Sie die Identität Ihrer Mitbewerber lediglich kopiert.</p>
<h2>Kreation eines Leitmottos</h2>
<p>Nach den Leitsätzen kommt das Schwierigste. Die Leitidee und die daraus resultierenden Leitsätze sollten nun in einen kurzen knappen Satz zusammengefasst werden, das so genannte Leitmotto. Auch häufig Slogan oder Claim genannt. Diese ist sehr häufig als Untertitel unter dem Logo zu finden. In unserem Fall könnte dieses Leitmotto so klingen: &#8220;Hootes macht dich glücklich&#8221;.</p>
<p>Nachdem Sie nun Ihre Firmenphilosophie erstellt haben, werden wir im nächsten Artikel darauf eingehen, diese richtig zu kommunizieren. <a title="Zum Teil 2 des Artikels &quot;Corporate Identity entmystifiziert&quot;" href="http://www.der-nievelstein.de/strategie-konzeption/raus-aus-der-i…s-profil-teil2/ ‎" target="_self">Hier</a> geht es zum Teil 2 der Artikelserie &#8220;Corporate Identity enmystifiziert&#8221;</p>
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