Warum Erfolg so schmerzhaft sein kann
Die Wahrheit tut weh. Und somit manchmal auch der Erfolg.
Erfolg und ungeliebte Wahrheit treten nicht selten gemeinsam auf den Plan. Gerade bei Erfolgslosigkeit scheint die Wahrheit besonders schmerzhaft zu sein. Die Erkenntnis der Wahrheit, und somit der erste Schritt zum Erfolg, bedeutet oft, sein eigenen Handeln in Frage zu stellen. Und das tut weh, manchmal mehr, manchmal weniger.
Wovon ich hier so philosophisch spreche, ist die Tatsache, dass die Erfolgslosigkeit häufig den Ursprung im eigenen Handeln hat. Doch niemand will sich wirklich eingestehen, dass sein eigenes Handeln für die Misere verantwortlich ist. Viel lieber schieben wir es auf andere Personen. Die Gäste sind es Schuld. Die Gesetzgebung ist es schuld. Das Wetter ist es schuld. Kaum eine Ausrede ist zu schade um damit sein eigenes Gewissen zu beruhigen. Selbst wenn es für jeden anderen bereits allzu offensichtlich ist, wo der Hase im Pfeffer liegt, man selbst kann es immer noch tapfer ignorieren.
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Die 10 größten Irrtümer über Marketing
Es gibt wohl kaum einen vielseitigeren gebrauchten Begriff als Marketing. Immer wieder liest man Marketing. Virales Marketing, digitales Marketing, Suchmaschinenmarketing und so weiter. Es hat den Anschein, als würde jegliche Art von Verkaufsförderung den Stempel Marketing bekommen. Die 10 größten Irrtümer beim Gebrauch des Wortes Marketing möchte ich hier nun folgend auflisten.
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Abgesang auf mein Lieblingsrestaurant – Was lief falsch?
Es ist nun schon über ein halbes Jahr her, dass mein Stammrestaurant in Krefeld geschlossen hat. Es war erschütternd für mich. Eine bizarre Situation, in der ich einem Nervenzusammenbruch nahe war. Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen.
Wir wollten mit der Firma eine Weihnachtsfeier veranstalten, hieß also in ein Restaurant essen gehen. Jeder hat sein Lieblingsrestaurant vorgeschlagen, und da ich das ganze organisieren sollte, hatte mein Lieblingsrestaurant natürlich oberste Priorität. Ich gehe also auf die Webseite um die Nummer nachzuschlagen. Nein, ich kannte sie nicht auswendig, normalerweise musste ich kein Tisch reservieren. Ich wählte also diese Nummer und hörte es am anderen Ende klingeln. Plötzlich meldet sich jemand mit einem ganz andere Namen. Völlig perplex begann ich zu stottern, ob ich denn dort nicht mit dem Sato verbunden sei? Nein, das gäbe es nicht mehr. Stattdessen wäre jetzt ein gutes spanisches Restaurant in den Räumlichkeiten. Der Schock steckte tief in meinen Knochen. Wen interessiert ein spanisches Restaurant, wenn DAS Restaurant in Krefeld nicht mehr ist?
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Gastro-Marketing kann jeder! Oder doch nicht?!
In Zeiten, in denen der Gastronomie medial immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, rückt natürlich auch die betriebswirtschaftliche Seite dieser Branche in den Fokus. Immer wieder gerne gesehen, sind der Restaurant-Kritiker Rach, Gordon “F..k” Ramsey, die Kochprofis, aber auch Schuldnerberater Peter Zwegat hat es schon einmal mit den Problemen der Gastronomie zu tun.
Gastronomie kann ja nicht so schwer sein!
Wenn man sich diese Sendungen anschaut, bekommt man leicht den Eindruck, dass es ja nicht so schwer sein kann, ein Restaurant zu führen. Einfach frische Zutaten aus der Region benutzen, mit einem Probeteller durch die Fußgängerzone laufen, ein neues Logo, eine neue Karte, und schon läuft das Ding wie geschmiert. Jeder echte Gastronom, der schon lange sein Restaurant führt und jegliche Hochs und Tiefs miterlebt hat, würde bei solchen Erfolgsrezepten am liebsten vor Wut in seine gusseiserne Pfanne beißen. Denn was beim Kollegen Rach innerhalb einer Stunde so salopp gemacht wird, erfordert im realen Leben viel Zeit, noch mehr Mühe und Kraft und eine unendliche Geduld. Selbst ein echter Profi wie Rach kann kein Restaurant in 7 Tagen retten.
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Positionierung durch Konzentration oder durch Diversifikation?
Seitdem ich mich intensiver mit Apotheken-Marketing beschäftige, schaue ich mir diverse Apotheken genauer an. Wie sind sie aufgebaut? Welche Produkte sind in der Freiwahl positioniert? Wie stellt sich die Apotheke dar? Dabei ist mir aufgefallen, dass das einst klare Profil der Apotheke als medizinische Beratungsstelle immer mehr verwässert wird.
Beispiel: Eine Apotheke in Mülheim an der Ruhr in einem Einkaufszentrum
Betritt man die Apotheke ist man erst einmal beeindruckt von der Größe. So groß wie manche Modeboutique werden dem Kunden strategisch und nach psychologischen Gesichtspunkten teure Kosmetik und Drogerieprodukte in den Weg gestellt. Würde man nicht wissen, dass man in einer Apotheke steht, könnte man sich genauso gut in einem “dm” befinden. Ganz am Ende des großen Raums sind die modernen Service-Insel positioniert. Das heißt man muss durch die komplette Freiwahl wandern, ehe man endlich einen Ansprechpartner für seine medizinischen Probleme bekommt.
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