praktisches Gastro-Marketing
5 Gründe warum auch Sie ein “Amuse Bouche” servieren sollten
Amuse Gueule, Amuse Bouche, Gruß aus der Küche, Magentratzerl… Die kleine Speise vor der Vorspeise hat viele Namen. In der gehobenen Gastronomie sind die kleinen Schmankerl ein Muss. Nicht nur weil sie den Appetit der Gäste anregen sollen, sondern auch weil der Koch in diesen winzigen Speisen sein ganzes Können und seine ganze Kreativität rein packen kann, die er in der normalen Karte nicht so zum Vorschein bringen darf. Immerhin kommen die Gäste mit Erwartungen zum Restaurant und die müssen erst einmal erfüllt sein. Da kommt der Gruß aus der Küche doch gerade recht, mal was anderes zu servieren. Das Amuse Bouche ist quasi der unzensierte Ausdruck des Kochs.
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So bekommen Sie ehrliche Meinungen von Ihren Kunden
Sie ist obligatorisch, die Frage während das Servicepersonal den Tisch abräumt: “Hat es Ihnen geschmeckt?” Großes Genicke, großes Zugestimme, alles toll. Wirklich? Spiegeln diese Ausdrücke der Zustimmung die wirkliche Meinung des Gastes wider? Seien Sie mal ehrlich zu sich selbst, wie häufig haben Sie Kritik jemanden unmittelbar ins Gesicht gesagt? Haben Sie der Verkäuferin im Kaufhaus wirklich direkt gesagt, dass Sie dessen Beratung unzumutbar fanden? Oder haben Sie sich später im Stillen darüber geärgert und dabei den Entschluss gefasst dieses Geschäft nie wieder zu besuchen? Wahrscheinlicher ist der zweite Fall. Und nun frage ich Sie, warum sollten Ihre Kunden anders handeln?
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Was zum Teufel ist “After Work Cooking”?
Die “After Work”-Reihe hat eine weitere Variation erhalten. Das Prinzip von den After-Work Erlebnissen ist dabei natürlich immer das gleiche. Lockeres Zusammenkommen, um sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen. Halb Singelbörse, halb Businessmeeting. Eine reale Art des Social-Networkings.
“After Work”-WAS?
Mit “After Work Cooking” werden nun neue Erlebniswelten angesprochen. Dabei werden zwei Trends geschickt miteinander vernetzt. Zum einen ist Kochen hip geworden. Sendungen wie “Schmeckt nicht, gibt’s nicht” oder “Kerner kocht” haben den Weg für eine ganze “Gastronomie”-Fernsehlandschaft geebnet. Fernsehköche werden gefeiert wie Fußballhelden bei einer WM. Namen wie Tim Mälzer, Jamie Oliver, Gordon Ramsey und Kolja Kleeberg kennt inzwischen jeder, der seinen Fernsehr einschaltet. Doch nicht nur wurden Köche prominenter, auch das Selbstkochen wurde immer interessanter. Das perfekte Dinner, die Koch-Arena, die Küchenschlacht, oder auch Unter Volldampf gibt einen Einblick in die Qualität der Hobbyköche. Kochen ist cool.
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Ganz neue Erkenntnisse in der Sterne-Gastronomie…
… hat die Studie der Studentin der Hochschule Heilbronn Annika Kruse nicht zu Tage gefördert. Wie die Seite Gourmet-Report berichtet, wurden von der Studentin 29 Schlüsselfaktoren überprüft. Hierunter Service, Qualität, Sauberkeit etc.
Wenig überraschend ist das Ergebnis. So hat diese Studie ergeben, dass die drei wichtigsten Faktoren “Freundlichkeit des Services”, “die Qualität des Essens” und die “Sauberkeit” sind. Dies ist nun alles andere als eine überraschende Wendung. Auch sehe ich nicht die unmittelbare Verknüfpung von Sterneküche mit diesen Kriterien, denn eigentlich sollten diese Standard sein und für jedes Restaurant wichtig sein. Dabei ist es egal, ob es eine Pommesbude, oder ein Sternerestaurant ist.
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Erfolgsfaktor Authentizität
In allen Bereichen des Lebens spielt die Authentizität eine große Rolle. Man kann es auch einfach anders ausdrücken, man sollte sich nicht verbiegen. Was ich nach außen darstelle, muss mit dem was ich Innen bin übereinstimmen. Andernfalls komme ich nicht authentisch rüber.
In der Kommunikation ist dies ein ganz wichtiger Aspekt. Ich wecke mit meiner Gestaltung und meiner Kommunikation Erwartungen. Bin ich allerdings dann etwas ganz anderes, als ich dargestellt habe, weiche also von der Erwartung der Kunden ab, sind diese irritiert. Sie wissen nicht, was sie von mir halten sollen und werden sich aus diesem Grund nicht mit mir beschäftigen.
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